Persönliches Benchmarking

Wer bin ich? Wo stehe ich? Wieviel Prozent der Menschheit sind hilfsbereiter als ich? Wieviel Prozent sind weniger kreativ? Bin ich dankbar? Weiss ich genug? – (Falls du nicht weisst, was benchmarking ist, hier klicken.) Facts füllt das Sommerloch mit der Frage nach dem Ich. Ausgabe vom 22. Juni, okay, ich bin nicht topaktuell, aber ich brauche manchmal ein paar Tage, bis ich realisiere, dass mich ein Thema interessiert. Nach dem Hinweis von Facts habe ich jetzt den Big-Five-Test gemacht (Pantalone ist ein O_90-C_2-E_37-A_69-N_66 Big Five Persönlichkeitstyp! – Und drei Tests des Psychologischen Instituts der Universität Zürich (Pantalones Lebensfreude ist gross, er hält sich für kreativ und humorvoll, seine Bescheidenheit ist sehr klein. – Natürlich!).

Der Facts-Artikel ist erwartungsgemäss weder erhellend noch erschöpfend. Hier ein paar Ergänzungen: Pantalones Persönlichkeit nach Myers/Briggs ist ESFJ. Ich habe mich vor ein paar Jahren auch ins Enneagramm eingearbeitet. Pantalone ist ein Vierer. Eine weitere Möglichkeit bietet Grundformen der Angst von Fritz Riemann, er definiert vier Angsttypen (die schizoide, depressive, zwanghafte und hysterische Persönlichkeit). Dann gibt es natürlich noch den Politischen Kompass, wo ich Pantalones soziale und ökonomische Ausrichtung erfuhr (Beides weit im positiven Bereich.). Bei Myers/Briggs und Riemann gibts 4 Merkmale, bei den Big Five 5, beim Enneagramm 9. Im Prinzip aber reichen drei: rot, blau und grün … „Persönliches Benchmarking“ weiterlesen

Fussball in Schottland

Apropos Fussball-WM und apropos Wimbledon, eine kleine Geschichte: Es war Fussball-Europameisterschaft, der 4. Juli 2004, der Nachmittag vor dem Finalspiel (Portugal gegen Griechenland, 0:1). Herr und Frau Pantalone sassen in einem Pub in Edinburgh und tranken ein Bier. Ein netter Schotte setzte sich zu uns und begann mit uns zu plaudern. Bald fragte er uns, ob er uns zum Nachtessen einladen dürfe. Alle seine Freunde würden am Abend Fussball schauen und ihn interessiere das nicht. Er sehe, dass wir uns nichts aus Sport machten und er sei überzeugt, dass wir Fussball-Muffel seien. Wir nahmen die Einladung gerne an (Schotten sind gar nicht so geizig), denn er hatte recht, wir waren Muffel. Wir fragten ihn, wie er herausgefunden habe, dass wir uns nicht für Sport interessieren. Weil wir im Pub direkt unter dem Fernseher gesessen hätten, sagte er. Auf dem Fernseher habe Roger Federer gespielt und das ganze Lokal habe ihm zugesehen. Alle ausser uns. Es war der 4. Juli 2004: Federer hatte soeben im Wimbledon-Final Andy Roddick besiegt: 4-6 7-5 7-6 6-4. – Was immer das heissen mag!