Das Menschentier

netz01.jpgDies ist Pantalones 50. Beitrag, er wird dafür ein klein wenig ausschweifend:

Die Ansprüche an das Menschentier sind gross und werden immer grösser. Früher genügte der gelegentliche Griff ans Portemonaie, um sich zu überzeugen, dass noch alles da war. Heute hat Pantalone ein ganzes Netzwerk an Hilfsmitteln und Prothesen zu kontrollieren: Wo sind die Brillen (Mehrzahl!)? Wo sind die Schlüssel (sie öffnen viele Türen)? Sind noch alle Bank, Post, Kredit und Kundenkarten am richtigen Ort?

Wo ist das Handy (Werden schon unter Pantalones Namen und auf seine Rechnung Drogen verschoben)? Wo ist der I-Pod (Sind die aktuellen Podcasts heruntergeladen)? Ist alles versichert? Wie steht es mit Telefonie, Internet, TV und Radio? Was gibt es Neues, was gibt es Günstiges? – Und der Weblog schreit nach dem 50. Beitrag!

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Elsässische Ordnungskraft jagt Autofahrer wie Kuh!

trauben_kl.jpgPantalone möchte sich hier saisongerecht mit dem traditionellen Weihnachtsgruss befassen. Er kommt mündlich, fernmündlich, elektronisch, kartoniert oder als veritabler Brief. Er soll ein wenig aus dem Leben der Absenderin erzählen und ein wenig nach dem Befinden der Empfängerin fragen. Er soll von kleinen Wundern berichten und kann bei Bedarf auch ein oder zwei mittlere Übel beklagen. Beispielhaft möchte Pantalone aus dem Weihnachtsbrief des renommierten Winzers Seppi Landmann aus Soultzmatt zitieren. Sein Brief umfasst 4000 Zeichen, eine gargantueske Dimension, die nur wahren Meistern des Weihnachtsgrusses zu empfehlen ist, zu denen Seppi zweifellos gehört. – Wir zitieren aus dem fruchtigen, bitter-süssen Abgang: „Elsässische Ordnungskraft jagt Autofahrer wie Kuh!“ weiterlesen

Hat das halbe Schweizer Kader innerlich gekündigt?

lachsfarben

Der Kadermarkt der Schweiz, „Alpha“, hat eine Umfrage zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz gemacht. Gemäss dieser Umfrage hat die Hälfte der Schweizer Kadermitarbeiterinnen und Kadermitarbeiter innerlich gekündigt. – Schock durchs Zwerchfell!

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Boris Akunin: Der Magier von Moskau.

 

Der Magier von Moskau

 

Pantalone hat das Buch gern und schnell gelesen. Es hat ihn natürlich sehr gefreut, dass Colombina drin vorkommt, Pierrot und Arlecchino und ein extrem lüsterner Pantalone, der sich allerdings ganz unbescheiden Prospero nennt. Das Buch ist weniger raffiniert als andere Akunin-Titel (z.B. Die Bibliothek des Zaren), aber es ist auch ganz schön raffiniert, und manchmal ist ja weniger mehr. „Boris Akunin: Der Magier von Moskau.“ weiterlesen

Boris Akunin: Die Bibliothek des Zaren

 

Die Bibliothek des Zaren

Nicholas Fandorin, verwöhnter, mittelmässig begabter englischer Historiker mit russischer Abstammung reist auf den Spuren seines Vorfahren Cornelius von Dorn nach Moskau. Der naive, unglaublich ehrenhafte Fandorin trifft auf zwei mächtige, weniger ehrenhafte Gangsterbosse und schlägt sich brillant um einen unermesslich wertvollen Schatz.

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Gute Literatur

gelfertGelfert, Hans-Dieter.
Was ist gute Literatur?
Wie man gute Bücher von schlechten unterscheidet.
München: C. H. Beck, 2004.
220 Seiten.
€ 12.90; CHF 23.50 

 

 

Was ist gute Literatur? – Wir alle, Leserinnen, Lehrer, Kritikerinnen, Literaturförderer und Lektorinnen, würden uns niemals explizit auf diese Frage einlassen, aber implizit beantworten wir sie täglich. Nur zu gerne wüssten wir die Antwort, aber wir haben die Hoffnung aufgegeben, dass wir sie je erhalten werden. Wir alle begegnen diesem neuen Buch von Hans-Dieter Gelfert mit grösstem Misstrauen, aber wir brauchen es. „Gute Literatur“ weiterlesen