Wie Sie einen Verlag für Ihren Krimi finden.

gletschersee02.jpgHeute befassen wir uns in diesem Poetikblog mit dem Literaturmarkt. Sie haben endlich den Kriminalroman geschrieben, von dem Sie seit zwanzig Jahren reden. Jetzt müssen Sie nur noch einen renommierten Verlag finden, der ihn herausbringt. Wie stellt man das an? – Recht einfach gestaltet sich die Verlagssuche, wenn …

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Fussball in Schottland

Apropos Fussball-WM und apropos Wimbledon, eine kleine Geschichte: Es war Fussball-Europameisterschaft, der 4. Juli 2004, der Nachmittag vor dem Finalspiel (Portugal gegen Griechenland, 0:1). Herr und Frau Pantalone sassen in einem Pub in Edinburgh und tranken ein Bier. Ein netter Schotte setzte sich zu uns und begann mit uns zu plaudern. Bald fragte er uns, ob er uns zum Nachtessen einladen dürfe. Alle seine Freunde würden am Abend Fussball schauen und ihn interessiere das nicht. Er sehe, dass wir uns nichts aus Sport machten und er sei überzeugt, dass wir Fussball-Muffel seien. Wir nahmen die Einladung gerne an (Schotten sind gar nicht so geizig), denn er hatte recht, wir waren Muffel. Wir fragten ihn, wie er herausgefunden habe, dass wir uns nicht für Sport interessieren. Weil wir im Pub direkt unter dem Fernseher gesessen hätten, sagte er. Auf dem Fernseher habe Roger Federer gespielt und das ganze Lokal habe ihm zugesehen. Alle ausser uns. Es war der 4. Juli 2004: Federer hatte soeben im Wimbledon-Final Andy Roddick besiegt: 4-6 7-5 7-6 6-4. – Was immer das heissen mag!

Albulabahn

 

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Wenn der alte Lehrer ins Schwärmen kam, wurde der Schüler bockig. Er frass den Stoff widerwillig und gab ihn anlässlich einer Prüfung wieder von sich. Später dann, mit einundfünfzig vielleicht, begegnet ihm der Stoff wieder und plötzlich versteht er seinen alten Lehrer und kommt selbst ins Schwärmen (schreibt vielleicht sogar einen kleinen Exkursionsbericht). So erging es mir am Wochenende angesichts der Albulabahn.

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