Die Gretchenfrage

Wieder einmal eine kleine Tramgeschichte: Junger Mann (A), beide Ohren verstöpselt, sitzt im Tram, Doppelsitz, rechter Platz. Wippt im Takt. Zweiter junger Mann (B) steigt zu, ebenfalls beide Ohren verstöpselt, setzt sich auf Einzelsitz neben A. Dazwischen leerer Raum. B Wippt ebenfalls im Takt. So sitzen sie eine Weile. Dann tippt A B auf die Schulter. „Die Gretchenfrage“ weiterlesen

Peter Merian verpissen

Für Pantalone ist „Peter Merian“ die urbanste Tramstation in ganz Venedig. Man steht weit oben auf dem Tramviadukt und sieht hinunter auf die Bahngleise. Sitzbank und Papierkörbe sind von Brandspuren gezeichnet. Der Glaswindschutz am Tramhäuschen wurde in vorauseilender Vandalenangst entfernt. Hier weht rauhe Zugluft. Hier sieht das Auge nur Menschenwerk und Nachthimmel mit Mond. „Peter Merian verpissen“ weiterlesen

Pantalones Gewissen

maskep

Warum würde Pantalone im Tram nie schwarz fahren? Weil es verboten ist? Weil es peinlich wäre, erwischt zu werden? Weil es 80 bis 100 Franken kosten könnte? – Weit gefehlt! – Kürzlich zeigte ein Selbstversuch, dass es nicht die gesetzgeberischen Massnahmen sind, die Pantalone dazu veranlassen, eine Fahrkarte zu kaufen, sondern einzig und allein sein persönliches Gewissen. Das kam so …

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