Elsässische Ordnungskraft jagt Autofahrer wie Kuh!

trauben_kl.jpgPantalone möchte sich hier saisongerecht mit dem traditionellen Weihnachtsgruss befassen. Er kommt mündlich, fernmündlich, elektronisch, kartoniert oder als veritabler Brief. Er soll ein wenig aus dem Leben der Absenderin erzählen und ein wenig nach dem Befinden der Empfängerin fragen. Er soll von kleinen Wundern berichten und kann bei Bedarf auch ein oder zwei mittlere Übel beklagen. Beispielhaft möchte Pantalone aus dem Weihnachtsbrief des renommierten Winzers Seppi Landmann aus Soultzmatt zitieren. Sein Brief umfasst 4000 Zeichen, eine gargantueske Dimension, die nur wahren Meistern des Weihnachtsgrusses zu empfehlen ist, zu denen Seppi zweifellos gehört. – Wir zitieren aus dem fruchtigen, bitter-süssen Abgang:

„Danke auch all diesen Touristen aus aller Welt, besonders diesen Bussen mit Schwedinnen und Schweden, die immer so begeistert sind, die Erfahrung der Weinlese machen zu können und dann nach Hause zurückkehren, als unerschütterliche Botschafter des Elsässer Weines und dieser schönen Region, wo die mythische Weinstrasse so viele Menschen anlockt, wo leider aber auch die Autofahrer schlimmer als Banditen verfolgt werden. In der Tat jagt die elsässische Ordnungskraft ohne Unterlass die Leute wie die Kühe, die man melken kann … Trotzdem hoffe ich, dass es Sie nicht daran hindern wird, in unser schönes Elsass zu kommen, besonders in die Vallée Noble, wo Sie immer willkommen sein werden.“

eros_kl.jpgAlle Weihnachtsbriefe von Seppi Landmann bis zurück ins Jahr 2001 finden Sie auf seiner Website.

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