Täter und Opfer

holmesanimated.gifSollte sich Pantalone jemals einen Krimi ausdenken, stünde ganz am Anfang kein Täter, kein Opfer, kein Detektiv. Am Anfang stünde eine Person, die nervt.

Am Anfang stünde eine entfernte Bekannte, die mit ihrem Maserati angibt, ein aufdringlicher Weblogger, ein Tramkontrolleur, ein Steuerbeamter, oder irgendeine (Autoritäts-)Person, der Pantalone eins auswischen will. Dann käme die Frage: Macht Pantalone sie

a) zum Opfer (kurzes Vergnügen),
b) zum Täter (konventionelle Lösung)
c) zum Ermittler (ohne jeden Durchblick mit absolut unterträglichem Chef) oder
d) zum Opfer eines Justizirrtums (ideal für nachhaltige Rache)?

Pantalone würde mit Sicherheit Variante d) wählen. Nervende Leute sind in der Regel potentielle Täter: Herrliche Vorstellung, ihnen die Taten anderer unterzuschieben und sie damit zu Opfern (der Jusitz) zu machen.

[Aktuelle Bezüge leugnet Pantalone keineswegs, aber er nennt keine Namen, weil er den Akteuren unseres aktuellen Schweizer Politkrimis diese Freude nicht machen möchte (gähn!).]

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