Von Mäusen und Elefanten

 

 

pantalone

 

Man passt einen Augenblick nicht auf, und schon ist der Dottore drin. Lieber Dottore, wenn sich einer zur Maus macht, dann sieht das zuerst mal nach Bescheidenheit aus. Wie schwer ist eine Maus?

Wiki sagt: 30 Gramm. Wie schwer ist ein Elefant? Wiki sagt: 2 bis 5 Tonnen. Sagen wir 3 Tonnen. Da behauptet also einer, er schultere das 100’000-fache seines Körpergewichtes. Pantalone hat ein schönes rundes Körpergewicht, er müsste mit dieser Formel 10’000 Tonnen schultern. Das sind 250 40-Tönner, ein ganzer Gotthard voll. Das ist verdammt viel und überhaupt nicht mehr bescheiden. Auch Pantalone hat Phantasie, aber so etwas käme ihm in seinen kühnsten Träumen nicht in den Sinn. Er bloggt in einer andern Liga, er schreibt ein bis zwei Beiträge im Monat. Er will doch keine Selbstausquetschung betreiben. Der Blogger braucht auch Nahrung und er braucht Zeit, um diese aufzunehmen. Laut Karl May braucht der Westmann 300 Gramm Fleisch am Tag. Zum Beispiel eine Bärentatze. Fleischtierfleisch. (Gruss an Helmut Schleich: du bist der Grösste – der Dickste noch nicht  – aber der kann dich sicher nicht so herrlich nachmachen, wie du ihn.) Der Blogger braucht geistige Nahrung. Pantalone würde sagen: 30 Seiten Buch am Tag. Buch! Geistigen Slow Food. Im Moment liest Pantalone zum Beispiel … doch darüber bloggen wir später. Das will verdaut sein. Das braucht seine Zeit. Und dann der Umzug, und die Fasnacht und die tägliche Brotarbeit. Pantalone will nicht jammern, aber ein, zwei Beiträge im Monat sind genug. Oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.