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Pantalone traf 1982 in Unterrabnitz im österreichischen Burgenland einen gewissen Jörg Jannings. Er war Leiter der Hörspielabteilung des RIAS Berlin, eine Leitfigur in der deutschsprachigen Hörspielszene. Er war, ist und bleibt der Neffe des grossen Schauspielers Emil Jannings. Dieser Emil Jannings war definitiv eine ganz grosse Nummer. Pantalone erinnert sich sehr gerne daran, wie er im Film Der blaue Engel auf der Bühne einen Gockelschrei von sich gibt. Er spielt den schmuddeligen, alten Professor Unrath, der derart in Marlene Dietrich verliebt ist, dass er alle Hemmungen verliert. Dieser Gockelschrei ist ein wahrhaft pantalonischer Moment. Emil Jannings soll aber auch der erste Oskarpreisträger überhaupt sein.

Dieser Jörg Jannings, den Pantalone in Unterrabnitz traf, sagte natürlich nie, er sei der Neffe des grossen Emil Jannings - weil es ja alle Welt schon wusste. Hätte er es gesagt, hätte Pantalone erwidert: Und ich bin seine Reinkarnation. – Ups, das wusste bisher niemand.

Das Poster zum Film hat Pantalone fotografiert in der Theaterchuchi, im Kino-Theater Central, Neuhausen.

3 Antworten zu “Der Gockelschrei”
  1. [...] Früher waren die Filme überall ein wenig pantalonisch. In Amerika gab es John Wayne, in England Peter Ustinov, in Frankreich Louis de Funès oder Jean Gabin, in Deutschland Emil Jannings, in Österreich Hans Moser und in der Schweiz Schaggi Streuli. Früher mussten die männlichen Stars immer älter und unattraktiver sein, als die Familienväter, die die Kinotickets kauften. [...]

  2. Jörg Jannings sagt:

    Wer ist pantalone? Lässt er einem Jannings gegenüber die Maske fallen? Es interessiert den Jannings.

  3. Pantalone sagt:

    Klar lässt er die Maske fallen. Pantalone ist nicht anonym, nur maskiert.

  4.  
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