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	<title>Pantalones Poetik &#187; Fasnacht</title>
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		<title>Trudi Gerster</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Trudi Gerster spielte in Pantalones Erziehung eine wesentliche Rolle. Sie feierte letztes Jahr im September ihren 90. Geburtstag. Pantalone überreicht ihr hiermit den goldenen Pantalone mit Chrönli und freut sich, dass sie an der Luzerner Fasnacht ein Thema war (Foto). Und am Arleser Cabarettli gab&#8217;s eine Hommage von Pantalones kleinem Bruder Otti: S Merli vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lufa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-701" title="lufa" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lufa.jpg" alt="" width="500" height="325" /></a>Trudi Gerster spielte in Pantalones Erziehung eine wesentliche Rolle. Sie feierte letztes Jahr im September ihren 90. Geburtstag. Pantalone überreicht ihr hiermit den goldenen Pantalone mit Chrönli und freut sich, dass sie an der Luzerner Fasnacht ein Thema war (Foto).</p>
<p>Und am Arleser Cabarettli gab&#8217;s eine Hommage von Pantalones kleinem Bruder Otti:</p>
<p><strong>S Merli vom chline Säuli</strong>:<br />
</p>
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		<title>Fasnacht 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am schmutzigen Donnerstag war Pantalone an der Luzerner Fasnacht. Da gab es Landsknechte, Mönche, Gnome, Lärm und Schminke, Erotik und Tollerei. Irgendwie lockerer als in Basel, irgendwie sinnlicher. Irgendwie katholischer halt. Die katholische Kirche ist ja eine gute alte Obrigkeit, die man noch provozieren und herausfordern kann. Deshalb verbietet Bischof Vitus Huonder die Narrenmesse in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am schmutzigen Donnerstag war Pantalone an der Luzerner Fasnacht. Da gab es Landsknechte, Mönche, Gnome, Lärm und Schminke, Erotik und Tollerei. Irgendwie lockerer als in Basel, irgendwie sinnlicher. Irgendwie katholischer halt. <span id="more-690"></span>Die katholische Kirche ist ja eine gute alte Obrigkeit, die man noch provozieren und herausfordern kann. Deshalb verbietet Bischof Vitus Huonder die <a href="http://www.schwyzkultur.ch/nachrichten/bischof-verbietet-narrenmesse-829.html#2">Narrenmesse in Schwyz</a>. Die Fastnacht ist wohl ursprünglich ein Ventil und hat als solches eine Tendenz zum Aufmüpfigen, manchmal hat sie sogar etwas Revolutionäres. Pantalone empfiehlt dazu den interessanten Artikel in der ZEIT über die <a href="http://www.zeit.de/2010/07/A-Raveaux">Geschichte des Kölner Karnevals</a>. Und natürlich wird die Fastnacht auch kanalisiert und von allen möglichen Interessenvertretern vereinnamt. Da treffen chaotische und ordnende Kräfte aufeinander. Der Karneval der Revolutionäre in Köln in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts glich wohl mehr dem Chaotenzug durch Zürich unter dem Motto <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Chaotenzug-war-lange-zuvor-geplant/story/27366701">&#8220;Reclaim the Streets&#8221;</a> als der modernen Luzerner oder sogar Basler Fasnacht. Aber Pantalone scheint, diese Auseinandersetzung zwischen Chaos und Ordnung sei in Luzern noch etwas unentschiedener als in Basel.</p>
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		<title>Fasnacht 1922</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 17:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionsgemäss möchte Pantalone sich hier wieder einmal fas(t)nachtshistorisch betätigen. Er richtet sein Augenmerk auf die Fasnacht 1922, nach Basel und nach Arlesheim. In Basel bahnte sich damals eine fürchterliche Katastrophe an, von der heute niemand mehr weiss, und in Arlesheim wurden am Kinder-Ball im Rössli noch &#8220;reelle Weine&#8221; serviert &#8230; Weiter &#8220;In Basel ist etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=531"><img class="alignleft size-full wp-image-532" title="Maskenball in Arlesheim" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/maskenball.jpg" alt="Maskenball in Arlesheim" width="250" height="429" /></a></td>
<td align="left" valign="top">Traditionsgemäss möchte Pantalone sich hier wieder einmal fas(t)nachtshistorisch betätigen. Er richtet sein Augenmerk auf die Fasnacht 1922, nach Basel und nach Arlesheim.</p>
<p>In Basel bahnte sich damals eine fürchterliche Katastrophe an, von der heute niemand mehr weiss, und in Arlesheim wurden am <em>Kinder-Ball</em> im Rössli noch <em>&#8220;reelle Weine&#8221;</em> serviert &#8230;</p>
<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=531">Weiter</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-531"></span>&#8220;<strong>In Basel ist etwas Fürchterliches passiert</strong>,&#8221; berichtet das <em>Tagblatt für das Birseck, Birsig- u. Leimental</em> im Januar 1922: &#8220;Der Wiederholungskurs des Basler Bataillon 97 soll ausgerechnet in die Fastnacht hineinfallen. In einem Leserbrief in den <em>Basler Nachrichten</em> protestiert ein betroffener Beppi: &#8220;Sie haben uns Siebenundneuzigern in Ihrer Neujahrsnummer einen netten Scherz zum Jahresschluss serviert mit Ihrer Meldung vom diesjährigen Wiederholungskurs dieses offenbar vom Schicksal heimgesuchten Basler Bataillons. (&#8230;) Ein Basler Bataillon während der Fasnacht als Übungstruppe für einen taktischen Kurs in Liestal zu kommandieren, das hätte vermieden werden sollen. &#8211; Rücksichten auf Basler hat man sich in Bundesbern mehr und mehr abgewöhnt, vielleicht war man sich am grünen Tisch auch nicht bewusst, was man anrichtet. Wir wollen es hoffen! Dann ist es aber höchste Zeit, dass es heute deutlich erklärt wird: Wir Basler empfinden es als eine unbegründete Schikane, wenn man uns fast in dem Moment aus der Stadt auf den Exerzierplatz herausholt, in dem wir gewiss wie zu keiner andern Jahreszeit in die Stadt gehören!&#8221; &#8211; Ob die <em>Katastrophe </em>von den beherzten Fasnächtlern verhindert werden konnte, weiss Pantalone nicht, aber er kann sich kaum vorstellen, dass sich hohen Berner erweichen liessen.</p>
<p>Über den Beginn der Arlesheimer Fasnacht berichtet das <em>Tagblatt</em>: &#8220;<strong>Arlesheim. Karnevals Einzug. </strong>Punkt 6 Uhr heute Morgen hielt Prinz Karneval seinen Einzug in unsere Mauern, unter grossem Tamtam und ohrenbetäubendem Lärm tat er kund und zu wissen, dass er das Zepter schwinge dieser Tage und nicht ermangeln werde, zu geisseln alle diejenigen, die nicht reinen Herzens sind.&#8221;</p>
<p>Und demselben <em>Tagblatt </em>entnimmt Pantalone eine <em>Verordnung des &#8220;Gemeinderates&#8221; betreffend die Fastnacht 1922</em>. Die Verordnung umfasst 396 Paragraphen und muss von allen, die aktiv an der Fasnacht teilnehmen wollen, auswendig gelernt und vor der Schulpflege rezitiert werden. Fünf Paragraphen möchte Pantalone hier zitieren:</p>
<p>&#8220;§ 169: Vor dem Betzeitläuten ist das Maskenlaufen einzustellen. Goetheaner, die später angetroffen werden, haben einen Ausweis zu erbringen, dass ihre Kleidung kein Fastnachtsscherz sei.</p>
<p>§ 201: Wir machen darauf aufmerksam, dass je nach Betonung auch Bolschewiki als Beschimpfung im Sinne von Art. 192 &#8211; 200 gilt, ebenso Bundesrat, Oberbürgermeister, Dr. med. dent., Herr Doktor usw., sofern dem Beschumpfenen nicht nachgewiesen werden kann, dass er das ist.</p>
<p>§ 216: Im <em>Ochsen </em>dürfen keine verletzenden Ausdrücke gegen den Freisinn fallen; im <em>Adler </em>dito keine gegen die Volkspartei, im <em>Rössli </em>im allgemeinen keine gegen die Arbeiterpartei, sonst ist hier Rücksicht auf die jeweiligen Gäste zu nehmen. In allen anderen Wirschaften hat überhaupt jede Äusserung über Parteien zu unterbleiben.</p>
<p>§ 217: Die Ruhe auf der Gemeindekanzlei darf nicht gestört werden.</p>
<p>§ 361: Dem Gemeinderat als solchem, sowie den einzelnen Mitgliedern, ferner denjenigen, die es gewesen, sowie denjenigen, die es werden wollen, sollen die Masken in stummer Bewunderung begegnen. &#8230; &#8220;</p>
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		<title>Der Görpsler</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 10:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Den diesjährigen Fasnachts-Pantalone in Gold erhält der Görpsler. Pantalone traf ihn an einer gediegenen kleinen Vorfasnachtsfeier. Der Görpsler war 53 Mal als Einzelmaske an der Basler Fasnacht unterwegs. Er setzte Sujets um, trug sie drei Tage lang durch die Stadt und präsentierte sie vor dem hohen Fasnachts-Comité. Der Görpsler erzählt: Als Siebzehnjähriger habe er 1936 begonnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den diesjährigen Fasnachts-Pantalone in Gold erhält der Görpsler. Pantalone traf ihn an einer gediegenen kleinen Vorfasnachtsfeier. Der Görpsler war 53 Mal als Einzelmaske an der Basler Fasnacht unterwegs. Er setzte Sujets um, trug sie drei Tage lang durch die Stadt und präsentierte sie vor dem hohen Fasnachts-Comité.<span id="more-147"></span></p>
<p>Der Görpsler erzählt: Als Siebzehnjähriger habe er 1936 begonnen. In Garmisch-Partenkirchen fand im Februar die Winter-Olympiade statt, wo ein Schweizer Schütze einen roten Ballon verfehlte, am 2. März zog der Görpsler als Schütze mit rotem Ballon durch die Freie Strasse. Nach dem Krieg dann, seien in der Strafanstalt Witzwil renitente Gefangene in Wolldecken eingewickelt worden. Der Görpsler wickelte sich ebenfalls in eine Wolldecke und trug ein Ortsschild: Witzwil.</p>
<p>Das letzte Sujet des Görpsler: Damals, als auf den Mustermesse-Plakaten eine schwangere Frau zu sehen war, ging der Görpsler als junge Mutter mit Kinderwagen und Windeln (für über hundert Franken) an die Fasnacht.</p>
<p>Einmal hatte der Görpsler während der Fasnacht den Türenschletzer. Dieses eine Mal begleitete ihn seine Frau (obwohl sie Zürcherin ist). Gerne hätte er bei einer Clique mitgemacht, aber keine wollte ihn, weil er als Telegraph arbeitete und unregelmässige und unberechenbare Arbeitszeiten hatte.</p>
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