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	<title>Pantalones Poetik &#187; Figuren</title>
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		<title>Trudi Gerster</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Trudi Gerster spielte in Pantalones Erziehung eine wesentliche Rolle. Sie feierte letztes Jahr im September ihren 90. Geburtstag. Pantalone überreicht ihr hiermit den goldenen Pantalone mit Chrönli und freut sich, dass sie an der Luzerner Fasnacht ein Thema war (Foto). Und am Arleser Cabarettli gab&#8217;s eine Hommage von Pantalones kleinem Bruder Otti: S Merli vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lufa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-701" title="lufa" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lufa.jpg" alt="" width="500" height="325" /></a>Trudi Gerster spielte in Pantalones Erziehung eine wesentliche Rolle. Sie feierte letztes Jahr im September ihren 90. Geburtstag. Pantalone überreicht ihr hiermit den goldenen Pantalone mit Chrönli und freut sich, dass sie an der Luzerner Fasnacht ein Thema war (Foto).</p>
<p>Und am Arleser Cabarettli gab&#8217;s eine Hommage von Pantalones kleinem Bruder Otti:</p>
<p><strong>S Merli vom chline Säuli</strong>:<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vladislav was here!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-604" title="babuschka" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg" alt="babuschka" width="500" height="375" /></a></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-602"></span>Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war Vladislav ein Kind, dank Schengen konnte er jetzt die Gegengeschenke überbringen.</p>
<p>Vladislav hat eine kleine Autowerkstatt und repariert Fahrzeuge der Marke Mercedes. Und zwar nur Fahrzeuge die vor 1990 in Verkehr gesetzt wurden. Neuere Fahrzeuge seien so konzipiert, dass Reparateure einen Diagnosecomputer brauchen, der ihnen mitteilt, welche Module bestellt und ersetzt werden müssen. Das ist nicht Vladislavs Welt, denn er lebt noch im mechanischen Zeitalter und hat keinen Computer.</p>
<p>Pantalone realisiert, dass die Bindung zwischen Produzent und Konsument immer intensiver wird. Wir sind nicht mehr Besitzer der Gegenstände, die wir kaufen, wir sind gewissermassen Abonnenten und wir bleiben für die Lebensdauer des Gegenstandes gebunden an den Produzenten. In der Informatikwelt kennen wir dieses Phänomen schon lange, sind wir doch fast alle Abonnenten von Microsoft und erhalten fast täglich undurchschaubare Updates. Apple wirkt unablässig auf meinen Ipod ein und Amazon auf meinen Kindl.</p>
<p>Pantalone fühlt sich umschlungen von einem Netz unberechenbarer Abhängigkeiten und neuartiger Machtkonstellationen. Vladislav kann sich dem vorderhand noch entziehen.</p>
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		<title>M.M.s Geheimnis</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 22:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in &#8220;10 vor 10&#8243; gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht (&#8220;Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.&#8221;), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen &#8211; und zwar mit M.M.! Woher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in &#8220;10 vor 10&#8243; gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht (&#8220;Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.&#8221;), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen &#8211; und zwar mit M.M.!<span id="more-598"></span></p>
<p>Woher nimmt dieser Mann M.M seine Energie? Pantalone hat seinen letzten Blog-Eintrag vor 48 Tagen geschrieben, M.M. bloggt mehrmals täglich. Nun macht M.M.s Blog Sommerpause. Und was macht M.M.? Er schreibt einen <a href="http://bonumiter.blogspot.com/" target="_blank">Ferienblog</a>, den die &#8220;Weltwoche&#8221; sponsert. Das gibt Pantalone nun doch ein wenig Ansporn, und er schickt sich an, M.M.s Geheimnis zu ergründen. Er liest den Titel von Richard David Prechts vielgerühmtem Werk &#8220;Wer bin ich &#8211; und wenn ja wie viele?&#8221; und er will das Buch nicht lesen, weil er Bücher nicht mag, die ihr ganzes Geheiminis schon im Titel preisgeben.</p>
<p>Ganz nebenbei jedoch lüftet dieser Titel auch das Geheimnis um Pantalone und M.M. Pantalone erkennt, dass in ihm eine ganz strenger Boss und ein ganz störrischer Angestellter steckt. Der Boss will immer etwas und der Angestellte will immer etwas anderes &#8211; vor allem, wenn es so heiss ist. Dadurch entsteht im inneren Team &#8211; diesen Ausdruck hat Pantalone übrigens von Friedemann Schulz von Thun ausgeliehen &#8211; entsteht im inneren Team eine Missstimmung, die sowieso jegliche zielgerichtete Aktivität im Keime erstickt.</p>
<p>Ganz anders ist das bei M.M. Es haust in ihm ein strenger Chef und ein sehr williger Angestellter. Fast ein wenig unterwürfig. Harmonie herrscht im inneren M.M.-Team und sofort entsteht dieser gewaltige Output. Wir haben das schon geahnt, damals am 1. Mai, als M.M.s Angestellter (oder war es der Boss?) in Facebook verkündete, er benutze den Tag der Arbeit zum Arbeiten (seit 8 Uhr). Pantalones Angestellter benutzte diesen Tag zum Ausschlafen.</p>
<p>So, und jetzt bräuchten wir nur noch ein schönes Happy End. Aber Pantalones Angestellter sitzt bereits wieder vor dem Fernseher und nippt kühle Getränke. Und der Boss schafft das alleine nicht.</p>
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		<title>Patronale Tragödie</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Patrons wurden bekanntlich von den Managern abgelöst. Früher stand ein Mann an der Spitze eines Unternehmens, heute steht da ein Leitbild. Als wir noch viele Patrons hatten, waren sie uns mehrheitlich verhasst. Wir kannten damals die Manager noch nicht. Heute kennen wir die Manager, und da wir nur noch wenige Patrons haben, tendieren wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Patrons wurden bekanntlich von den Managern abgelöst. Früher stand ein Mann an der Spitze eines Unternehmens, heute steht da ein Leitbild.</p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p>Als wir noch viele Patrons hatten, waren sie uns mehrheitlich verhasst. Wir kannten damals die Manager noch nicht. Heute kennen wir die Manager, und da wir nur noch wenige Patrons haben, tendieren wir dazu, sie zu verklären. Warum nicht. Einen ganz besonderen Patron (der Name ist Pantalone bekannt) möchte Pantalone hier verewigen.<br />
Er ist der Held einer kleinen Tragödie, die sich vor sechzig Jahren in New York abspielte. Unser Patron besuchte die amerikanische Niederlassung seiner Schweizer Firma. Er befand sich in seinem riesigen Büro im 36. Stock eines Hochhauses im Rockefeller Center. Er stand allein hinter seinem Schreibtisch am Fenster, als sich die gepolsterte Türe öffnete, die zwanzig Meter Luftlinie von seinem Standort entfernt war. Seine Sekretärin betrat das Zimmer. Sie trug einen Order mit unterschriftsreifen Dokumenten, die sie ihm zu unterbreiten beabsichtigte. Doch als sie näher treten wollte, erhob der Patron gebieterisch die Hand und sagte mit tiefer, sicherer Stimme auf Zürichdeutsch: &#8220;Bliibed Si stah, ich han gfurzet!&#8221;<br />
Als die Sekretärin den Raum betrat, erkannte dieser Patron, dass sein Untergang besiegelt war. Innert Sekunden musste er entscheiden, ob er als kleiner Stinker oder als klassischer Held untergehen wollte. Er entschied sich für die Variante Held. Der kleine Stinker wäre sang- und klanglos untergegangen. Der patronale Held aber bleibt. Seine ehemalige Sekretärin erzählt die Geschichte noch heute mit Ehrfurcht in der Stimme. Und Pantalone verleiht diesem Patron den eisernen Pantalone mit Zylinder.<br />
Geklärt ist damit auch die Frage, weshalb viele weniger grosse Kapitalisten in ihren Einzelbüros Zigarren zu rauchen pflegten. Und offen bleibt die Frage, wie ein moderner Manager in einer solchen Situation reagiert hätte.</p>
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		<title>Kleiner Mann mit Melone</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 23:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gehört]]></category>
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		<description><![CDATA[Arno Black erhält den schwarzen Pantalone mit Melone für sein Hörbuch &#8220;Der Baron der Gaukler&#8221;, eine köstliche Melange von Gauklerei und Literatur. Arno Black unterscheidet zwischen Fahrenden und Privatpersonen. Er selbst gehört zweifellos zu den Fahrenden, obwohl er in den letzten Jahren in der Arlesheimer Zirkuskolonie und in Münchenstein fast ein wenig sesshaft geworden ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_547" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/arno_black_01.jpg"><img class="size-full wp-image-547" title="arno_black_01" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/arno_black_01.jpg" alt="Arno Black" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Arno Black, Foto: Eric Fookes, www.charmey.org</p></div>
<p>Arno Black erhält den schwarzen Pantalone mit Melone für sein Hörbuch &#8220;Der Baron der Gaukler&#8221;, eine köstliche Melange von Gauklerei und Literatur.<span id="more-548"></span></p>
<p>Arno Black unterscheidet zwischen Fahrenden und Privatpersonen. Er selbst gehört zweifellos zu den Fahrenden, obwohl er in den letzten Jahren in der Arlesheimer Zirkuskolonie und in Münchenstein fast ein wenig sesshaft geworden ist. Pantalone kennt den mysteriösen kleinen Mann jedenfalls seit Jahren, wenn auch nur aus der Ferne, sah ihn zum Beispiel als famosen Artisten an den legendären Mai-Festen des Theater auf dem Lande, immer schwarz gekleidet, immer mit Melone. Jetzt ist Pantalone Arno Black wieder begegnet, paradoxerweise &#8211; oder erstaunlich folgerichtig &#8211; im Basler Literaturhaus. Nicht direkt im Literaturhaus natürlich, sondern im vorgelagerten <a href="http://www.literaturhaus-basel.ch/kafka.htm" target="_blank">Café &#8220;Kafka am Strand&#8221;</a>, das neuerdings von Caroline Haerdi und Lazaros Zografidis sehr gepflegt geführt wird. Pantalone will darüber gar nicht viele Worte verlieren, denn das Café ist klein und soll eine Geheimtipp bleiben. Caroline hat übrigens seinerzeit ihre Lehre als <a href="http://www.steelandfire.ch/" target="_blank">Messerwerferin und Feuerschluckerin</a> bei Arno Black gemacht und auch sie lebte mehrere Jahre lang im Wohnwagen in der Arlesheimer Zirkuskolonie. Das nur nebenbei.</p>
<p>Pantalone traf Arno Black nicht in persona im Literaturhaus, sondern auf einer CD. Er hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben und vorgelesen. Und das kann man jetzt hören. Pantalone ist begeistert und verleiht Arno Black ohne zu zögern den schwarzen Pantalone mit Melone: Diese Melange von Gauklerei und Literatur ist umwerfend: Kleine Geschichten, zirkusgerecht auf den Punkt gebracht, voller Ironie und Selbstironie, voller Menschenliebe und wunderbar authentisch gelesen. Das Hörbuch (&#8220;Der Baron der Gaukler&#8221;, Doppel-CD) kostet CHF 30.&#8211;. Erhältlich ist es bei <a href="mailto:riskladies@hotmail.com" target="_blank">Caronline Haerdi</a> im Café &#8220;Kafka am Strand&#8221; im Basler Literaturhaus. Wem das zu kompliziert ist, der oder die schreibe doch einfach ein Mail an pantalone@pantalone.ch, Pantalone wird dafür sorgen, dass die CD mit Rechnung geliefert wird. Gerne präsentiert Pantalone hier eine kleine Hörprobe:</p>

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		<title>Hurra! Der Doktor Stutz ist wieder da.</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Leute, die Schulhäuser bauen oder planen wollen, gehen zu Stücki. Pantalone macht sich da keine Illusionen und verfolgt keine me-too-Strategien. Er braucht andere heftige Themen. Der Beitrag letzte Woche über Beda M. Stadler hat ganz gute Quote gemacht. Weshalb? Stadler? Evolution? Schildkröten? Harndrang? Pantalone denkt, es war der Harndrang. Anschlussthema verzweifelt gesucht! Zum Glück traf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_463" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/drmueller.jpg"><img class="size-full wp-image-463 " title="drmueller" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/drmueller.jpg" alt="Doktor Müller" width="250" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Doktor Müller (Quelle: Sprechstunde Doktor Stutz)</p></div>
<p>Leute, die Schulhäuser bauen oder planen wollen, gehen zu Stücki. Pantalone macht sich da keine Illusionen und verfolgt keine me-too-Strategien. Er braucht andere heftige Themen. Der Beitrag letzte Woche über Beda M. Stadler hat ganz gute Quote gemacht. Weshalb? Stadler? Evolution? Schildkröten? Harndrang? Pantalone denkt, es war der Harndrang. Anschlussthema verzweifelt gesucht! Zum Glück traf Pantalone im Arcadia einen alten Freund und Realsatiriker: Dr. med. Samuel Stutz. <span id="more-462"></span></p>
<p>Also nicht persönlich, natürlich. Sie erinnern sich sicher, Doktor Stutz präsentierte früher die Ringier-Sendung <em>Gesundheit Sprechstunde</em>. Jetzt ziert sein Konterfei das Editorial einer eigenen, neuen Zeitschrift mit dem extrem innovativen Titel <em>Sprechstunde Doktor Stutz</em>.</p>
<p>Da kommt bei Pantalone Freude auf. Gebannt sass er einst vor dem Fernseher, wenn Doktor Stutz die geladenen Ärzte in ihre Schranken wies und sein unermessliches Wissen ausbreitete; und wenn er sensibel seine vergelsterten Muster-Patienten vorführte, und wenn er mit erhobenem Zeigefinger gegen Völlerei, Trunksucht und Nikotin-Benebelung wetterte; und sein stets freundschaftliches Verhältnis mit den Sponsoren. Kurz: ein richtiger Halbgott in Weiss. Und dann doch wieder so menschlich: immer an seinen Notizblättern klebend, bewusst auf ganze Sätze verzichtend und manchmal sogar richtiggehend stotternd.</p>
<p>Unvergesslich auch das Inserat im Media Trend Journal: Doktor Stutz, im weissen Kittel, ernst schauend, mit Rezeptblock: &#8220;Ich verschreibe Ihnen Werbung in der Zeitschrift Gesundheit Sprechstunde&#8221;. Und nun die neue, eigene, dicke Zeitschrift (Auflage: 400&#8217;000 Expl.!). Pantalone liest mit grossem Interesse den Artikel über Analhygiene: Titel: <em>Bitte nicht schrubben!</em>, Klopapier (auch weiches) bringt nichts, Feuchttüchlein bringen schon gar nichts. Das einzig empfehlenswerte ist das Duschklo. Neben dem Foto des blitzsauberen Dr. Andreas Müller, mit Latexhandschuhen und ausgestrecktem &#8211; nein, nicht Arschfinger &#8211; Zeigefinger natürlich, ein halbseitiges Inserat der Firma Geberit, wo man die Duschklos gleich bestellen kann.</p>
<p>Pantalone besucht die Homepage der Firma und errechnet, dass er in seine Analhygiene 6&#8217;000 bis 25&#8217;000 Franken investieren müsste. Inserate für Hakle (deinem Po zuliebe!) oder für Feuchttüchlein (z.B.: mit Kamille für die milde Intimhygiene) hätten Doktor Stutz und Doktor Müller sicher empört abgelehnt. Sie wären ja gezwungen gewesen, den Artikel völlig neu zu schreiben.</p>
<p>Es stellt sich die schwierige Frage: War zuerst der Artikel oder zuerst das Inserat? Lesen wir hier State-of-the-art oder State-of-the-Markt? Diese Frage wird wohl offen bleiben. Was Pantalone allerdings mit Sicherheit sagen kann: Die neue Zeitschrift würde sich inhaltlich hervorragend für die Analhygiene eignen, formal leider nicht, weil das Papier zwar extrem geduldig, aber überhaupt nicht saugfähig ist. Da loben wir uns die gute alte NZZ (Ausschliesslich formal natürlich).</p>
<p>P.S.: Die Firma Geberit ist überhaupt sehr rührig, im Punkt CH wurde am Donnerstag über eine Umfrage dieser Firma zum Thema Analhygiene berichtet: 80% der SchweizerInnen benutzen offenbar wohlriechende Feuchttüchlein. Pantalone machte ebenfalls eine kleine Umfrage. Das verblüffende Ergebnis: annähernd 100% benutzen Klopapier, 37% schrubben sogar gelegentlich. Wenn das Doktor Stutz und Doktor Müller wüssten!</p>
<p>P.S. 2: Schöne Nachricht für alle Doktor Stutz-Fans am Schluss: <a href="http://www.doktorstutz.ch" target="_blank">Hier kann man die ganze Zeitschrift online durchblättern</a> und als PDF-herunterladen. &#8211; PDFs sind allerdings für die Analhygiene auf gar keinen Fall zu empfehlen. Viel zu virtuell! sagt Doktor Müller.</p>
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		</item>
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		<title>Der tiefe Glaube des Beda M. Stadler</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 22:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche sagten Sie, die Ethik sei ein Produkt der Evolution und nicht der Religion. Das gefiel Pantalone. Doch dann schrieben Sie, es gebe keinen freien Willen. Das gefiel ihm weniger. Pantalone würde hier gerne einmal die Klinge mit Ihnen kreuzen, Herr Stadler. Ihre Kolumne in der NZZ am Sonntag liest Pantalone immer gerne. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div id="attachment_472" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/johnny1.jpg"><img class="size-full wp-image-472" title="johnny1" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/johnny1.jpg" alt="Johnny" width="275" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Johnny</p></div>
<p>Letzte Woche sagten Sie, die Ethik sei ein Produkt der Evolution und nicht der Religion. Das gefiel Pantalone. Doch dann schrieben Sie, es gebe keinen freien Willen. Das gefiel ihm weniger. Pantalone würde hier gerne einmal die Klinge mit Ihnen kreuzen, Herr Stadler. <span id="more-453"></span></p>
</div>
<div class="mceTemp">Ihre Kolumne in der NZZ am Sonntag liest Pantalone immer gerne. Er ist zwar eigentlich nie gleicher Meinung wie Sie. Er besitzt zum Beispiel keinen Offroader, steht der Biotechnologie skeptisch gegenüber, und findet, man könne Theologinnen und Geisteswissenschaftler ruhig leben lassen. Er könnte auch nie so effizient abnehmen wie Sie. Aber er mag Ihre streitbare Art. Die Struktur, nicht den Inhalt. Letzte Woche hörte Pantalone Sie bei Wieland Backes im SWR-Nachtcafé sagen, die Ethik sei ein Produkt der Evolution und nicht der Religion. Das gefiel Pantalone. Ethik wächst also evolutionär, weil: die Tiere müssen nicht nur töten, sondern auch leben lassen können. Sonst würden sie die Jahrmillionen ja nicht über-leben. Und die Religionen, die ja meist transzendente Rechtfertigungen irdischer Machsysteme sind, tun nur so, als hätten sie die Ethik erfunden. Potz Blitz, dachte Pantalone, Herr Stadler hat sich recht gut von seiner walliserischen, katholischen Erziehung emanzipiert. Pantalone hat auch gehört, dass Sie die Struktur der Religionen gut finden, und nur die Inhalte problematisch. Und jetzt muss Pantalone ganz klar sagen: er hat nichts gegen Katholiken (und nichts gegen <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=249" target="_blank">Walliserinnen</a>), aber er hat noch keinen getroffen, der vom Walliser Katholizismus Inhalt UND Struktur abgelegt hätte, der sich also emanzipiert hätte und ganz locker geworden wäre. Es bleibt da immer eine gewisse Verkrampftheit und eine diffuse Ausrichtung auf eine universale Zentralkraft, die irgendetwas Mächtiges legitimiert. Ja, auch Sie haben diese Verkrampftheit, schliessen Sie sich doch in Ihrer neuesten Kolumne in der NZZ am Sonntag der evolutionsbiologischen Meinung an, es gebe keinen freien Willen. &#8220;Wer an den freien Willen glaubt, soll versuchen, den Harndrang zu bezwingen&#8221;, zitieren Sie. Also Pantalone bezwingt seinen Harndrang eigentlich recht gut. Er kann ihn <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=158" target="_blank">fast</a> immer bis zur nächsten Toilette unterdrücken. Das Bezwingen des Harndrangs, <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=148" target="_blank">denkt Pantalone</a>, ist eine zivilisatorische Leistung, die irgendwo zwischen der Schildkröte und der Katze erbracht wurde. Da erkämpfte sich die Kreatur ein Stückchen freien Willen. Und dieses Stückchen konnte im Laufe der weiteren Evolution bis heute noch wesentlich vergrössert werden. Dass Sie diesen freien Willen nicht sehen, hängt damit zusammen, dass Sie auf eine universale Zentralkraft ausgerichtet sind, die mächtiger ist als unser lieber Gott (und viel weniger lieb), und die uns zwingt, Offroader zu fahren, biotechnologisch zu basteln und zu glauben, dass es keine Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die unsere Schulweisheit nicht erklären kann. Aber Pantalone ist überzeugt, Ihre universale Zentralkraft, die übrigens merkwürdigerweise immer exakt Ihrer Meinung ist, ist so ein Ding. Aber Pantalone weiss: das ist geisteswissenschaftlich.</div>
<div class="mceTemp">N.B.: Das Bild zu diesem Artikel zeigt nicht Herrn Stadler, sondern eine Schildkröte namens Johnny, die seit 25 Jahren bei Pantalones wohnt. Sie sieht keinen Grund, ihren Harndrang zu bezwingen und tut es deshalb auch nicht.</div>
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		<title>Hinter em Münschter &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 13:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachliche Feinheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Liverpool2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Ihrer Reise haben Pantalones auch hinter die Kirchen geschaut. Hinter der Kathedrale in Soissons praktiziert ein Medizinier, der das Abschneiden von Nase, Hals und Ohren empfiehlt Geübt hat er an diesen vier armen Musikanten. Der Dudelsackbläser.   Der Flötist. Der Violinist. Der Harfenist. Frage nicht, was hinter der Kirche in Besseringen abgeht.   See [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/soissons.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-388" title="soissons" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/soissons.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a></td>
<td valign="top"><span style="font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Auf Ihrer Reise haben Pantalones auch hinter die Kirchen geschaut.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-303"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/soissons.jpg"></a></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/coupez.jpg"><img class="size-full wp-image-304" title="coupez" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/coupez.jpg" alt="Le docteur Coupez" width="333" height="250" /></a></td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal; mso-layout-grid-align: none"><span style="font-size: small; color: #000000; font-family: arial,helvetica,sans-serif; mso-bidi-font-family: Verdana;">Hinter der Kathedrale in Soissons praktiziert ein Medizinier, der das Abschneiden von Nase, Hals und Ohren empfiehlt </span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p><img class="size-full wp-image-307 alignleft" title="musikant03" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant03.jpg" alt="Dudelsackbläser in Soissons" width="250" height="333" /></p>
</td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"><span style="font-size: small; color: #000000; font-family: arial,helvetica,sans-serif; mso-bidi-font-family: Verdana;">Geübt hat er an diesen vier armen Musikanten.<br />
Der Dudelsackbläser.</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="mceTemp"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant04.jpg"></a> <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant04.jpg"><img class="size-full wp-image-308" title="musikant04" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant04.jpg" alt="Flötist in Soissons" width="250" height="333" /></a></div>
</td>
<td><span style="font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Der Flötist.</span><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant04.jpg"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant02.jpg"><img class="size-full wp-image-306" title="musikant02" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant02.jpg" alt="Fiedler in Soissons" width="250" height="333" /></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant04.jpg"></a></td>
<td><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Der Violinist.</span></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant01.jpg"><img class="size-full wp-image-305" title="musikant01" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/musikant01.jpg" alt="Harfenist in Soissons" width="250" height="333" /></a></td>
<td><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Der Harfenist.</span></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/hinter_der_kirche.jpg"><img class="size-full wp-image-309" title="hinter_der_kirche" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/hinter_der_kirche.jpg" alt="Pfarrfest in Besseringen" width="250" height="333" /></a></td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"><span style="font-size: small; color: #000000; font-family: arial,helvetica,sans-serif; mso-bidi-font-family: Verdana;">Frage nicht, was hinter der Kirche in Besseringen abgeht.<br />
</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
<td><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Arial;">See you tomorrow, same time same blog!<br />
<a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?tag=liverpool2008">Alle Reiseberichte ansehen.</a></span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Monstermodels</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 12:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalones reisten auch auf den Spuren eines prominenten Vorfahren.  Vielleicht ist es Ihnen auch aufgefallen: Pantalone hat etwas von einem Kathedralenmonster. Und es ist tatsächlich so, dass einer seiner Vorfahren an einem Kathedralenmonstermodelcasting den vierten Platz errang. Die Gewinnerin des Castings sah so schauerlich aus, dass sie nur selten und oft stark geschönt in Stein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><div></div>
</p>
<p><span style="color: #000000; font-family: 'Verdana','sans-serif'; mso-bidi-font-family: Verdana; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-fareast-language: EN-US; mso-ansi-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA;"></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/reims_kathedrale.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-397" title="reims_kathedrale" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/reims_kathedrale.jpg" alt="" width="250" height="333" /></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/pantalone032.gif"></a></td>
<td align="left" valign="top"><span style="font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Pantalones reisten auch auf den Spuren eines prominenten Vorfahren.</span> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-321"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/pantalone032.gif"><img class="size-full wp-image-328" title="pantalone032" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/pantalone032.gif" alt="Pantalone" width="250" height="262" /></a></td>
<td><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Vielleicht ist es Ihnen auch aufgefallen: Pantalone hat etwas von einem Kathedralenmonster. Und es ist tatsächlich so, dass einer seiner Vorfahren an einem Kathedralenmonstermodelcasting den vierten Platz errang.</span></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model01.jpg"><img class="size-full wp-image-322" title="model01" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model01.jpg" alt="Die Gewinnerin leicht geschönt." width="250" height="333" /></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model03.jpg"></a></td>
<td><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Die Gewinnerin des Castings sah so schauerlich aus, dass sie nur selten </span></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model03.jpg"><img class="size-full wp-image-324 " title="model03" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model03.jpg" alt="Die Gewinnerin stark geschönt" width="250" height="333" /></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model01.jpg"></a></td>
<td><span style="font-size: small; font-family: Arial;">und oft stark geschönt in Stein gehauen wurde. </span></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model06.jpg"><img class="size-full wp-image-327 " title="model06" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model06.jpg" alt="Kathedralenmonster 01" width="250" height="333" /></a></td>
<td align="left" valign="middle"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Pantalones Vorfahre jedoch wurde zu einem vielfach verewigten eigentlichen Kathedralenmonstermodelshootingstar.</span></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model05.jpg"><img class="size-full wp-image-326   " title="model05" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model05.jpg" alt="" width="250" height="333" /></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model06.jpg"></a></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model04.jpg"><img class="size-full wp-image-325" title="model04" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model04.jpg" alt="Grossvater Pantalone 03" width="333" height="250" /></a></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model02.jpg"><img class="size-full wp-image-323 " title="model02" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model02.jpg" alt="Grossvater Pantalone 05" width="333" height="250" /></a></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000; mso-bidi-font-family: Verdana;">See you tomorrow, same time same blog!<br />
</span><span style="color: #000000; mso-bidi-font-family: Verdana;"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?tag=liverpool2008">Alle Reiseberichte ansehen.</a></span></span></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br class="spacer_" /> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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</p>
<p><span style="color: #000000; font-family: 'Verdana','sans-serif'; mso-bidi-font-family: Verdana; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-fareast-language: EN-US; mso-ansi-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA;"></p>
<table class="MsoTableGrid" style="BORDER-RIGHT: medium none; BORDER-TOP: medium none; BORDER-LEFT: medium none; BORDER-BOTTOM: medium none; BORDER-COLLAPSE: collapse; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-border-insideh: none; mso-border-insidev: none" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes">
<td style="padding-right: 5.4pt; padding-left: 5.4pt; padding-bottom: 0cm; width: 47.95pt; padding-top: 0cm; background-color: transparent; border: #f0f0f0;" width="64" valign="top"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;"></p>
<div class="mceTemp"> </div>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp"> </div>
</div>
<div class="mceTemp">
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<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model06.jpg"></a></p>
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<p><span style="font-size: small; font-family: Calibri;"></p>
<div class="mceTemp">
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<div class="mceTemp"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model05.jpg"></a></div>
</div>
<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/model04.jpg"></a></p>
<div class="mceTemp">
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<p></span></span></td>
<td style="padding-right: 5.4pt; padding-left: 5.4pt; padding-bottom: 0cm; width: 412.65pt; padding-top: 0cm; background-color: transparent; border: #f0f0f0;" width="550" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"> </p>
</td>
</tr>
<tr style="mso-yfti-irow: 1; mso-yfti-lastrow: yes">
<td style="padding-right: 5.4pt; padding-left: 5.4pt; padding-bottom: 0cm; width: 47.95pt; padding-top: 0cm; background-color: transparent; border: #f0f0f0;" width="64" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"> </p>
</td>
<td style="padding-right: 5.4pt; padding-left: 5.4pt; padding-bottom: 0cm; width: 412.65pt; padding-top: 0cm; background-color: transparent; border: #f0f0f0;" width="550" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"> </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; LINE-HEIGHT: normal"> </p>
</td>
</tr>
</tbody>
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<p><br class="spacer_" /></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Der Görpsler</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 10:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Den diesjährigen Fasnachts-Pantalone in Gold erhält der Görpsler. Pantalone traf ihn an einer gediegenen kleinen Vorfasnachtsfeier. Der Görpsler war 53 Mal als Einzelmaske an der Basler Fasnacht unterwegs. Er setzte Sujets um, trug sie drei Tage lang durch die Stadt und präsentierte sie vor dem hohen Fasnachts-Comité. Der Görpsler erzählt: Als Siebzehnjähriger habe er 1936 begonnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den diesjährigen Fasnachts-Pantalone in Gold erhält der Görpsler. Pantalone traf ihn an einer gediegenen kleinen Vorfasnachtsfeier. Der Görpsler war 53 Mal als Einzelmaske an der Basler Fasnacht unterwegs. Er setzte Sujets um, trug sie drei Tage lang durch die Stadt und präsentierte sie vor dem hohen Fasnachts-Comité.<span id="more-147"></span></p>
<p>Der Görpsler erzählt: Als Siebzehnjähriger habe er 1936 begonnen. In Garmisch-Partenkirchen fand im Februar die Winter-Olympiade statt, wo ein Schweizer Schütze einen roten Ballon verfehlte, am 2. März zog der Görpsler als Schütze mit rotem Ballon durch die Freie Strasse. Nach dem Krieg dann, seien in der Strafanstalt Witzwil renitente Gefangene in Wolldecken eingewickelt worden. Der Görpsler wickelte sich ebenfalls in eine Wolldecke und trug ein Ortsschild: Witzwil.</p>
<p>Das letzte Sujet des Görpsler: Damals, als auf den Mustermesse-Plakaten eine schwangere Frau zu sehen war, ging der Görpsler als junge Mutter mit Kinderwagen und Windeln (für über hundert Franken) an die Fasnacht.</p>
<p>Einmal hatte der Görpsler während der Fasnacht den Türenschletzer. Dieses eine Mal begleitete ihn seine Frau (obwohl sie Zürcherin ist). Gerne hätte er bei einer Clique mitgemacht, aber keine wollte ihn, weil er als Telegraph arbeitete und unregelmässige und unberechenbare Arbeitszeiten hatte.</p>
]]></content:encoded>
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