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	<title>Pantalones Poetik &#187; Probleme</title>
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		<title>Von wegen dick!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 19:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pantalone steht in der Bäckerei und sollte jeden Moment dran kommen. Da schleicht sich eine kleine, dünne Frau an ihm vorbei und ordert mit fester Stimme ein dunkles Basler Pfünderli. &#8220;Eigenlich wäre ich jetzt dran&#8221;, sagt Pantalone. &#8211; Antwortet die Dame: &#8220;Oh Entschuldigung, ich habe sie gar nicht gesehen.&#8221; &#8211; Pantalone ist entwaffnet und wartet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone steht in der Bäckerei und sollte jeden Moment dran kommen. Da schleicht sich <span id="more-711"></span>eine kleine, dünne Frau an ihm vorbei und ordert mit fester Stimme ein dunkles Basler Pfünderli. &#8220;Eigenlich wäre ich jetzt dran&#8221;, sagt Pantalone. &#8211; Antwortet die Dame: &#8220;Oh Entschuldigung, ich habe sie gar nicht gesehen.&#8221; &#8211; Pantalone ist entwaffnet und wartet gerne noch ein Weilchen.</p>
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		<title>Vladislav was here!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-604" title="babuschka" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg" alt="babuschka" width="500" height="375" /></a></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-602"></span>Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war Vladislav ein Kind, dank Schengen konnte er jetzt die Gegengeschenke überbringen.</p>
<p>Vladislav hat eine kleine Autowerkstatt und repariert Fahrzeuge der Marke Mercedes. Und zwar nur Fahrzeuge die vor 1990 in Verkehr gesetzt wurden. Neuere Fahrzeuge seien so konzipiert, dass Reparateure einen Diagnosecomputer brauchen, der ihnen mitteilt, welche Module bestellt und ersetzt werden müssen. Das ist nicht Vladislavs Welt, denn er lebt noch im mechanischen Zeitalter und hat keinen Computer.</p>
<p>Pantalone realisiert, dass die Bindung zwischen Produzent und Konsument immer intensiver wird. Wir sind nicht mehr Besitzer der Gegenstände, die wir kaufen, wir sind gewissermassen Abonnenten und wir bleiben für die Lebensdauer des Gegenstandes gebunden an den Produzenten. In der Informatikwelt kennen wir dieses Phänomen schon lange, sind wir doch fast alle Abonnenten von Microsoft und erhalten fast täglich undurchschaubare Updates. Apple wirkt unablässig auf meinen Ipod ein und Amazon auf meinen Kindl.</p>
<p>Pantalone fühlt sich umschlungen von einem Netz unberechenbarer Abhängigkeiten und neuartiger Machtkonstellationen. Vladislav kann sich dem vorderhand noch entziehen.</p>
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		<title>M.M.s Geheimnis</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 22:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in &#8220;10 vor 10&#8243; gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht (&#8220;Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.&#8221;), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen &#8211; und zwar mit M.M.! Woher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in &#8220;10 vor 10&#8243; gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht (&#8220;Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.&#8221;), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen &#8211; und zwar mit M.M.!<span id="more-598"></span></p>
<p>Woher nimmt dieser Mann M.M seine Energie? Pantalone hat seinen letzten Blog-Eintrag vor 48 Tagen geschrieben, M.M. bloggt mehrmals täglich. Nun macht M.M.s Blog Sommerpause. Und was macht M.M.? Er schreibt einen <a href="http://bonumiter.blogspot.com/" target="_blank">Ferienblog</a>, den die &#8220;Weltwoche&#8221; sponsert. Das gibt Pantalone nun doch ein wenig Ansporn, und er schickt sich an, M.M.s Geheimnis zu ergründen. Er liest den Titel von Richard David Prechts vielgerühmtem Werk &#8220;Wer bin ich &#8211; und wenn ja wie viele?&#8221; und er will das Buch nicht lesen, weil er Bücher nicht mag, die ihr ganzes Geheiminis schon im Titel preisgeben.</p>
<p>Ganz nebenbei jedoch lüftet dieser Titel auch das Geheimnis um Pantalone und M.M. Pantalone erkennt, dass in ihm eine ganz strenger Boss und ein ganz störrischer Angestellter steckt. Der Boss will immer etwas und der Angestellte will immer etwas anderes &#8211; vor allem, wenn es so heiss ist. Dadurch entsteht im inneren Team &#8211; diesen Ausdruck hat Pantalone übrigens von Friedemann Schulz von Thun ausgeliehen &#8211; entsteht im inneren Team eine Missstimmung, die sowieso jegliche zielgerichtete Aktivität im Keime erstickt.</p>
<p>Ganz anders ist das bei M.M. Es haust in ihm ein strenger Chef und ein sehr williger Angestellter. Fast ein wenig unterwürfig. Harmonie herrscht im inneren M.M.-Team und sofort entsteht dieser gewaltige Output. Wir haben das schon geahnt, damals am 1. Mai, als M.M.s Angestellter (oder war es der Boss?) in Facebook verkündete, er benutze den Tag der Arbeit zum Arbeiten (seit 8 Uhr). Pantalones Angestellter benutzte diesen Tag zum Ausschlafen.</p>
<p>So, und jetzt bräuchten wir nur noch ein schönes Happy End. Aber Pantalones Angestellter sitzt bereits wieder vor dem Fernseher und nippt kühle Getränke. Und der Boss schafft das alleine nicht.</p>
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		<title>Patronale Tragödie</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Patrons wurden bekanntlich von den Managern abgelöst. Früher stand ein Mann an der Spitze eines Unternehmens, heute steht da ein Leitbild. Als wir noch viele Patrons hatten, waren sie uns mehrheitlich verhasst. Wir kannten damals die Manager noch nicht. Heute kennen wir die Manager, und da wir nur noch wenige Patrons haben, tendieren wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Patrons wurden bekanntlich von den Managern abgelöst. Früher stand ein Mann an der Spitze eines Unternehmens, heute steht da ein Leitbild.</p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p>Als wir noch viele Patrons hatten, waren sie uns mehrheitlich verhasst. Wir kannten damals die Manager noch nicht. Heute kennen wir die Manager, und da wir nur noch wenige Patrons haben, tendieren wir dazu, sie zu verklären. Warum nicht. Einen ganz besonderen Patron (der Name ist Pantalone bekannt) möchte Pantalone hier verewigen.<br />
Er ist der Held einer kleinen Tragödie, die sich vor sechzig Jahren in New York abspielte. Unser Patron besuchte die amerikanische Niederlassung seiner Schweizer Firma. Er befand sich in seinem riesigen Büro im 36. Stock eines Hochhauses im Rockefeller Center. Er stand allein hinter seinem Schreibtisch am Fenster, als sich die gepolsterte Türe öffnete, die zwanzig Meter Luftlinie von seinem Standort entfernt war. Seine Sekretärin betrat das Zimmer. Sie trug einen Order mit unterschriftsreifen Dokumenten, die sie ihm zu unterbreiten beabsichtigte. Doch als sie näher treten wollte, erhob der Patron gebieterisch die Hand und sagte mit tiefer, sicherer Stimme auf Zürichdeutsch: &#8220;Bliibed Si stah, ich han gfurzet!&#8221;<br />
Als die Sekretärin den Raum betrat, erkannte dieser Patron, dass sein Untergang besiegelt war. Innert Sekunden musste er entscheiden, ob er als kleiner Stinker oder als klassischer Held untergehen wollte. Er entschied sich für die Variante Held. Der kleine Stinker wäre sang- und klanglos untergegangen. Der patronale Held aber bleibt. Seine ehemalige Sekretärin erzählt die Geschichte noch heute mit Ehrfurcht in der Stimme. Und Pantalone verleiht diesem Patron den eisernen Pantalone mit Zylinder.<br />
Geklärt ist damit auch die Frage, weshalb viele weniger grosse Kapitalisten in ihren Einzelbüros Zigarren zu rauchen pflegten. Und offen bleibt die Frage, wie ein moderner Manager in einer solchen Situation reagiert hätte.</p>
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		<title>Fasnacht 1922</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 17:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionsgemäss möchte Pantalone sich hier wieder einmal fas(t)nachtshistorisch betätigen. Er richtet sein Augenmerk auf die Fasnacht 1922, nach Basel und nach Arlesheim. In Basel bahnte sich damals eine fürchterliche Katastrophe an, von der heute niemand mehr weiss, und in Arlesheim wurden am Kinder-Ball im Rössli noch &#8220;reelle Weine&#8221; serviert &#8230; Weiter &#8220;In Basel ist etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=531"><img class="alignleft size-full wp-image-532" title="Maskenball in Arlesheim" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/maskenball.jpg" alt="Maskenball in Arlesheim" width="250" height="429" /></a></td>
<td align="left" valign="top">Traditionsgemäss möchte Pantalone sich hier wieder einmal fas(t)nachtshistorisch betätigen. Er richtet sein Augenmerk auf die Fasnacht 1922, nach Basel und nach Arlesheim.</p>
<p>In Basel bahnte sich damals eine fürchterliche Katastrophe an, von der heute niemand mehr weiss, und in Arlesheim wurden am <em>Kinder-Ball</em> im Rössli noch <em>&#8220;reelle Weine&#8221;</em> serviert &#8230;</p>
<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=531">Weiter</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-531"></span>&#8220;<strong>In Basel ist etwas Fürchterliches passiert</strong>,&#8221; berichtet das <em>Tagblatt für das Birseck, Birsig- u. Leimental</em> im Januar 1922: &#8220;Der Wiederholungskurs des Basler Bataillon 97 soll ausgerechnet in die Fastnacht hineinfallen. In einem Leserbrief in den <em>Basler Nachrichten</em> protestiert ein betroffener Beppi: &#8220;Sie haben uns Siebenundneuzigern in Ihrer Neujahrsnummer einen netten Scherz zum Jahresschluss serviert mit Ihrer Meldung vom diesjährigen Wiederholungskurs dieses offenbar vom Schicksal heimgesuchten Basler Bataillons. (&#8230;) Ein Basler Bataillon während der Fasnacht als Übungstruppe für einen taktischen Kurs in Liestal zu kommandieren, das hätte vermieden werden sollen. &#8211; Rücksichten auf Basler hat man sich in Bundesbern mehr und mehr abgewöhnt, vielleicht war man sich am grünen Tisch auch nicht bewusst, was man anrichtet. Wir wollen es hoffen! Dann ist es aber höchste Zeit, dass es heute deutlich erklärt wird: Wir Basler empfinden es als eine unbegründete Schikane, wenn man uns fast in dem Moment aus der Stadt auf den Exerzierplatz herausholt, in dem wir gewiss wie zu keiner andern Jahreszeit in die Stadt gehören!&#8221; &#8211; Ob die <em>Katastrophe </em>von den beherzten Fasnächtlern verhindert werden konnte, weiss Pantalone nicht, aber er kann sich kaum vorstellen, dass sich hohen Berner erweichen liessen.</p>
<p>Über den Beginn der Arlesheimer Fasnacht berichtet das <em>Tagblatt</em>: &#8220;<strong>Arlesheim. Karnevals Einzug. </strong>Punkt 6 Uhr heute Morgen hielt Prinz Karneval seinen Einzug in unsere Mauern, unter grossem Tamtam und ohrenbetäubendem Lärm tat er kund und zu wissen, dass er das Zepter schwinge dieser Tage und nicht ermangeln werde, zu geisseln alle diejenigen, die nicht reinen Herzens sind.&#8221;</p>
<p>Und demselben <em>Tagblatt </em>entnimmt Pantalone eine <em>Verordnung des &#8220;Gemeinderates&#8221; betreffend die Fastnacht 1922</em>. Die Verordnung umfasst 396 Paragraphen und muss von allen, die aktiv an der Fasnacht teilnehmen wollen, auswendig gelernt und vor der Schulpflege rezitiert werden. Fünf Paragraphen möchte Pantalone hier zitieren:</p>
<p>&#8220;§ 169: Vor dem Betzeitläuten ist das Maskenlaufen einzustellen. Goetheaner, die später angetroffen werden, haben einen Ausweis zu erbringen, dass ihre Kleidung kein Fastnachtsscherz sei.</p>
<p>§ 201: Wir machen darauf aufmerksam, dass je nach Betonung auch Bolschewiki als Beschimpfung im Sinne von Art. 192 &#8211; 200 gilt, ebenso Bundesrat, Oberbürgermeister, Dr. med. dent., Herr Doktor usw., sofern dem Beschumpfenen nicht nachgewiesen werden kann, dass er das ist.</p>
<p>§ 216: Im <em>Ochsen </em>dürfen keine verletzenden Ausdrücke gegen den Freisinn fallen; im <em>Adler </em>dito keine gegen die Volkspartei, im <em>Rössli </em>im allgemeinen keine gegen die Arbeiterpartei, sonst ist hier Rücksicht auf die jeweiligen Gäste zu nehmen. In allen anderen Wirschaften hat überhaupt jede Äusserung über Parteien zu unterbleiben.</p>
<p>§ 217: Die Ruhe auf der Gemeindekanzlei darf nicht gestört werden.</p>
<p>§ 361: Dem Gemeinderat als solchem, sowie den einzelnen Mitgliedern, ferner denjenigen, die es gewesen, sowie denjenigen, die es werden wollen, sollen die Masken in stummer Bewunderung begegnen. &#8230; &#8220;</p>
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		<title>Hurra! Der Doktor Stutz ist wieder da.</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Leute, die Schulhäuser bauen oder planen wollen, gehen zu Stücki. Pantalone macht sich da keine Illusionen und verfolgt keine me-too-Strategien. Er braucht andere heftige Themen. Der Beitrag letzte Woche über Beda M. Stadler hat ganz gute Quote gemacht. Weshalb? Stadler? Evolution? Schildkröten? Harndrang? Pantalone denkt, es war der Harndrang. Anschlussthema verzweifelt gesucht! Zum Glück traf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_463" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/drmueller.jpg"><img class="size-full wp-image-463 " title="drmueller" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/drmueller.jpg" alt="Doktor Müller" width="250" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Doktor Müller (Quelle: Sprechstunde Doktor Stutz)</p></div>
<p>Leute, die Schulhäuser bauen oder planen wollen, gehen zu Stücki. Pantalone macht sich da keine Illusionen und verfolgt keine me-too-Strategien. Er braucht andere heftige Themen. Der Beitrag letzte Woche über Beda M. Stadler hat ganz gute Quote gemacht. Weshalb? Stadler? Evolution? Schildkröten? Harndrang? Pantalone denkt, es war der Harndrang. Anschlussthema verzweifelt gesucht! Zum Glück traf Pantalone im Arcadia einen alten Freund und Realsatiriker: Dr. med. Samuel Stutz. <span id="more-462"></span></p>
<p>Also nicht persönlich, natürlich. Sie erinnern sich sicher, Doktor Stutz präsentierte früher die Ringier-Sendung <em>Gesundheit Sprechstunde</em>. Jetzt ziert sein Konterfei das Editorial einer eigenen, neuen Zeitschrift mit dem extrem innovativen Titel <em>Sprechstunde Doktor Stutz</em>.</p>
<p>Da kommt bei Pantalone Freude auf. Gebannt sass er einst vor dem Fernseher, wenn Doktor Stutz die geladenen Ärzte in ihre Schranken wies und sein unermessliches Wissen ausbreitete; und wenn er sensibel seine vergelsterten Muster-Patienten vorführte, und wenn er mit erhobenem Zeigefinger gegen Völlerei, Trunksucht und Nikotin-Benebelung wetterte; und sein stets freundschaftliches Verhältnis mit den Sponsoren. Kurz: ein richtiger Halbgott in Weiss. Und dann doch wieder so menschlich: immer an seinen Notizblättern klebend, bewusst auf ganze Sätze verzichtend und manchmal sogar richtiggehend stotternd.</p>
<p>Unvergesslich auch das Inserat im Media Trend Journal: Doktor Stutz, im weissen Kittel, ernst schauend, mit Rezeptblock: &#8220;Ich verschreibe Ihnen Werbung in der Zeitschrift Gesundheit Sprechstunde&#8221;. Und nun die neue, eigene, dicke Zeitschrift (Auflage: 400&#8217;000 Expl.!). Pantalone liest mit grossem Interesse den Artikel über Analhygiene: Titel: <em>Bitte nicht schrubben!</em>, Klopapier (auch weiches) bringt nichts, Feuchttüchlein bringen schon gar nichts. Das einzig empfehlenswerte ist das Duschklo. Neben dem Foto des blitzsauberen Dr. Andreas Müller, mit Latexhandschuhen und ausgestrecktem &#8211; nein, nicht Arschfinger &#8211; Zeigefinger natürlich, ein halbseitiges Inserat der Firma Geberit, wo man die Duschklos gleich bestellen kann.</p>
<p>Pantalone besucht die Homepage der Firma und errechnet, dass er in seine Analhygiene 6&#8217;000 bis 25&#8217;000 Franken investieren müsste. Inserate für Hakle (deinem Po zuliebe!) oder für Feuchttüchlein (z.B.: mit Kamille für die milde Intimhygiene) hätten Doktor Stutz und Doktor Müller sicher empört abgelehnt. Sie wären ja gezwungen gewesen, den Artikel völlig neu zu schreiben.</p>
<p>Es stellt sich die schwierige Frage: War zuerst der Artikel oder zuerst das Inserat? Lesen wir hier State-of-the-art oder State-of-the-Markt? Diese Frage wird wohl offen bleiben. Was Pantalone allerdings mit Sicherheit sagen kann: Die neue Zeitschrift würde sich inhaltlich hervorragend für die Analhygiene eignen, formal leider nicht, weil das Papier zwar extrem geduldig, aber überhaupt nicht saugfähig ist. Da loben wir uns die gute alte NZZ (Ausschliesslich formal natürlich).</p>
<p>P.S.: Die Firma Geberit ist überhaupt sehr rührig, im Punkt CH wurde am Donnerstag über eine Umfrage dieser Firma zum Thema Analhygiene berichtet: 80% der SchweizerInnen benutzen offenbar wohlriechende Feuchttüchlein. Pantalone machte ebenfalls eine kleine Umfrage. Das verblüffende Ergebnis: annähernd 100% benutzen Klopapier, 37% schrubben sogar gelegentlich. Wenn das Doktor Stutz und Doktor Müller wüssten!</p>
<p>P.S. 2: Schöne Nachricht für alle Doktor Stutz-Fans am Schluss: <a href="http://www.doktorstutz.ch" target="_blank">Hier kann man die ganze Zeitschrift online durchblättern</a> und als PDF-herunterladen. &#8211; PDFs sind allerdings für die Analhygiene auf gar keinen Fall zu empfehlen. Viel zu virtuell! sagt Doktor Müller.</p>
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		<title>Drogerien</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2008/05/247/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 12:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Drogerie Schneeberger in Arlesheim kosten fünf Liter entmineralisiertes Wasser CHF 7.50, in der Dropa Drogerie in Dornach CHF 13.50. Leute in pantalonischem Alter brauchen gelegentlich entmineralisiertes Wasser. Das hängt mit gewissen Gebrechen zusammen, die Pantalone jetzt hier nicht ausbreiten will. Pantalone kauft meist bei Schneeberger und zahlt regelmässig Fr. 7.50 für fünf Liter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/drogerien.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-246" title="drogerien" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/drogerien.jpg" alt="drogerien" width="250" height="130" /></a></p>
<div><span style="font-size: x-small;">In der Drogerie Schneeberger in Arlesheim kosten fünf Liter entmineralisiertes Wasser CHF 7.50, in der Dropa Drogerie in Dornach CHF 13.50.<span id="more-247"></span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;">Leute in pantalonischem Alter brauchen gelegentlich entmineralisiertes Wasser. Das hängt mit gewissen Gebrechen zusammen, die Pantalone jetzt hier nicht ausbreiten will. Pantalone kauft meist bei Schneeberger und zahlt regelmässig Fr. 7.50 für fünf Liter. Dieselbe Menge desselben Produktes kostet in der Dropa Drogerie Dornach Fr. 13.50. Pantalone weist den Verkäufer auf den Preisunterschied von fast 100 Prozent hin. Schneebergers Preisschild hing noch an der Flasche.</span></div>
<div><span style="font-size: x-small;">Argumente des Verkäufers:</span></div>
<div></div>
<p><span style="font-size: x-small;"></p>
<ol>
<li>Es sind nicht 100 sondern nur 80 Prozent. &#8211; (Stimmt, Pantalone hat nachgerechnet.)</li>
<li>Schneeberger habe bei ihm die Lehre gemacht. Er, der Meister, habe recht.</li>
<li>Schneeberger, der Lehrling, mache einen Fehler. &#8211; (Pantalone kannte einst einen Radiodirektor, der immer sagte: &#8220;In unserem Hause gilt die Hierarchie der Argumente&#8221;, obwohl er eigentlich meinte: &#8220;In unserem Haus gilt das Argument der Hierarchie.&#8221; &#8211; In Drogerien scheint das nicht anders zu sein: Einmal Lehrling, immer Lehrling.)</li>
<li>Die Preise für Drogerie-Apotheken seien gebunden, er werde Schneeberger auf den Fehler hinweisen. - (Falls Schneeberger jetzt den Preis anpasst, ist das eine illegale Preisabsprache.)</li>
<li>Das tue ihm leid, aber er könne nichts machen. (Starke Argumente, denkt Pantalone, aber er wird trotzdem in Zukunft eher bei Schneeberger einkaufen.)</li>
</ol>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
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		<title>Umwelt</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog Action Day]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Environment is what remains when Pantalone is gone.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/negativ.jpg" alt="negativ.jpg" />Environment is<br />
what remains<br />
when Pantalone is gone.</p>
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		<title>Chill-Out II &#8211; Yusuf</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 12:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein anderes Chill-Out-Rezept: In stürmischer Nacht durch städtisches Ambiente wandeln und ganz laut über Kopfhörer Yusuf: Another Cup hören. Da ordnen sich die Dinge schnell. Die Augen sehen das Chaos und die Ohren hören die Ordnung. Kurzer Clash der Sinne. Schnell setzen sich die Ohren durch und über allem schwebt titanisch Yusuf. Und alles wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center" style="text-align: left"><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/05/yusuf.jpg" alt="yusuf.jpg" title="yusuf.jpg" /></p>
<p align="left" style="text-align: left">Ein anderes Chill-Out-Rezept: In stürmischer Nacht durch städtisches Ambiente wandeln und ganz laut über Kopfhörer Yusuf: <em>Another Cup</em> hören.</p>
<p align="left" style="text-align: left"><span id="more-152"></span>Da ordnen sich die Dinge schnell. Die Augen sehen das Chaos und die Ohren hören die Ordnung. Kurzer Clash der Sinne. Schnell setzen sich die Ohren durch und über allem schwebt titanisch Yusuf. Und alles wird gut und alles ist gut. (Bei Amazon: <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FOther-Cup-Yusuf%2Fdp%2FB000JFZ9MU%3Fie%3DUTF8%26s%3Dmusic%26qid%3D1179490663%26sr%3D8-1&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Yusuf</a><img border="0" width="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" style="margin: 0px; border: medium none" />, <img border="0" width="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" style="margin: 0px; border: medium none" /><a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FVery-Best-Cat-Stevens-DVD%2Fdp%2FB0000C6696%3Fie%3DUTF8%26qid%3D1179490663%26sr%3D8-1&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Cat Stevens</a><img border="0" width="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" style="margin: 0px; border: medium none" />) &#8211; Yusuf selbst wandelt allerdings nur mittags durch Städte: <em>Avoid the City After Dark</em> heisst der erste Song des Albums.</p>
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		<title>Chill-Out I &#8211; Kleine Krimis</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 12:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalone hatte Stress in letzter Zeit. Zuviel Arbeit, von morgens neun bis nachts um zwölf. Als Chill-Out sah er sich immer um Mitternacht einen kleinen Krimi an, die hatten sich auf dem Harddisk-Rekorder angesammelt: Der Alte, Ein Fall für Zwei, Siska. Nach diesen kleinen Krimis war Pantalones Welt jeweils in Ordnung und er konnte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/05/derrick.jpg" title="derrick"></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/05/derrick.jpg" title="derrick"></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=134"></a></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/05/derrick.jpg" alt="derrick" title="derrick" /></p>
<p>Pantalone hatte Stress in letzter Zeit. Zuviel Arbeit, von morgens neun bis nachts um zwölf. Als Chill-Out sah er sich immer um Mitternacht einen kleinen Krimi an,</p>
<p><span id="more-150"></span>die hatten sich auf dem <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=134">Harddisk-Rekorder </a>angesammelt: <em>Der Alte</em>, <em>Ein Fall für Zwei</em>, <em>Siska</em>. Nach diesen kleinen Krimis war Pantalones Welt jeweils in Ordnung und er konnte sich schlafen legen.</p>
<p>Das sind alles pantalonische Krimis, beim Alten sagt’s schon der Name, Matula ist ein pantalonisches Prachtstück und Herbert Reinecker, der Pantalone unter den deutschen Krimiautoren, ist geistiger Vater von Siska. Und somit ist Siska der geistige Nachzügler-Bruder von Derrick, dem unbestritten der goldene Krimi-Pantalone gebührt.</p>
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