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	<title>Pantalones Poetik &#187; Regional</title>
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		<title>Confusions in Brüglingen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 14:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Freitag war Premiere im Botanischen Garten Brüglingen: Confusions! Pantalone hat nach der Vorstellung mit einem Besucher gesprochen: Und hier geht&#8217;s zu Confusions!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/DSC04228.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="Confusions!" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/DSC04228.jpg" alt="Confusions!" width="500" height="375" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Letzten Freitag war Premiere im Botanischen Garten Brüglingen: Confusions!<br />
<span id="more-606"></span></td>
</tr>
<tr>
<td>Pantalone hat nach der Vorstellung mit einem Besucher gesprochen:</p>
<p><a href="http://www.confusions.ch" target="_blank">Und hier geht&#8217;s zu Confusions!</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Anton Fühlers Schneckentagebuch</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 20:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Referate]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[In Liestal wurde gestern im Dichter- und Stadtmuseum die Ausstellung &#8220;Spurwechsel. Schnecken erzählen globale Geschichten&#8221; eröffnet. Anlässlich der Eröffnung durfte Pantalones Duzfreund Anton Fühler aus seinem langjährigen Schneckentagebuch vorlesen. Fühler arbeitet als zweiter Praktikant beim Verein Ein Haus und zwei Fühler, der von Rosa Haus geleitet wird. Fühler ist überzeugt, dass seine Tagebucheinträge auch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="height: 427px;" border="0" width="330">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/schnecke.jpg"><img class="size-full wp-image-579 alignleft" style="vertical-align: top;" title="schnecke" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/schnecke.jpg" alt="Schnecke" width="250" height="282" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="font-size: 12px; line-height: 18px;">In Liestal wurde gestern im Dichter- und Stadtmuseum die Ausstellung &#8220;<a href="http://www.dichtermuseum.ch/sonderausstellung.html" target="_blank">Spurwechsel. Schnecken erzählen globale Geschichten</a>&#8221; eröffnet. Anlässlich der Eröffnung durfte Pantalones Duzfreund Anton Fühler aus seinem langjährigen Schneckentagebuch vorlesen. Fühler arbeitet als zweiter Praktikant beim Verein <em><strong>Ein Haus und zwei Fühler</strong></em>, der von Rosa Haus geleitet wird. Fühler ist überzeugt, dass seine Tagebucheinträge auch ein breiteres Publikum interessieren dürften. Pantalone ist skeptisch, räumt ihm aber hier trotzdem ein wenig Platz ein. &#8211; Warum nicht?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><span id="more-573"></span>Aus Anton Fühlers Schneggentagebuch</strong></p>
<p><em>13. Mai 1960, nach dem Mittagessen:<br />
</em>Ich habe jetzt einen Schnegg.<br />
Und ich habe ihn sehr gern.<br />
Papi sagt: Der Schnegg ist das Wildtier,<br />
wo man am besten einfangen kann.<br />
Man kann ihn in ein Konfiglas tun,<br />
ein Seidenpapier darüber spannen<br />
mit ein paar Löchern.<br />
Und es mit einem Gümmelchen festmachen.</p>
<p><em>15. Mai 1960, am Morgen früh.<br />
</em>Ich habe den Schnegg immer noch.<br />
Und ich habe ihn immer noch gern.<br />
Mami sagt: Der Schnegg ist das Wildtier,<br />
wo sich am besten als Haustier<br />
für die moderne Familie eignet.<br />
Er verliert keine Haare,<br />
er kotet kaum und er schleimt mässig.<br />
Er ist sehr genügsam und<br />
zufrieden mit einem Löwenzahnblatt pro Tag.<br />
Er braucht kein Aquarium.<br />
Er bellt nicht.<br />
Der Schnegg ist das ideale Haustier für Kinder von 1 bis 100.<br />
Aber  man sollte ihn in der Nacht nicht ins Bett nehmen.</p>
<p><em>17. April 1992, vor dem Nachtessen:<br />
</em>Heute Schnecken fotografiert.<br />
Meine Frau sagt:<br />
Die Schnecke ist das Wildtier,<br />
wo man am besten fotografieren kann.<br />
Ich staune immer wieder, wie selten Schnecken<br />
gezeichnet und gemalt werden.<br />
Kein anderes Wildtier hebt so bereitwillig aanen,<br />
wie die Schnecke.<br />
(&#8220;Hebt so bereitwillig aanen&#8221; konnte ich<br />
nicht befriedigend auf Hochdeutsch übersetzen.)<br />
Die Schnecke ist ein ausserordentlich einfaches Motiv.<br />
Und die Nacktschnecke ist das ideale Aktmodell.<br />
<em></em></p>
<p><em>Bild: Hainschnirkelschnecke,<br />
Cepaea nemoralis von &#8220;Erbsensuppe&#8221; auf Wikipedia (GNU-Lizenz)<br />
</em><!--more--></p>
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		<title>Blöötterli</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 18:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Historischer Wegweiser im Arleser Dorfkern. &#8220;Die Blöötterli sterben zuletzt.&#8221; Aber du weisst sicher eine bessere Legende, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/erfrischung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-566" title="erfrischung" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/erfrischung.jpg" alt="erfrischung" width="500" height="362" /></a></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Historischer Wegweiser im Arleser Dorfkern.<br />
&#8220;Die Blöötterli sterben zuletzt.&#8221;<br />
Aber du weisst sicher eine bessere Legende, oder?</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Fasnacht 1922</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2009/02/fasnacht-1922/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 17:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionsgemäss möchte Pantalone sich hier wieder einmal fas(t)nachtshistorisch betätigen. Er richtet sein Augenmerk auf die Fasnacht 1922, nach Basel und nach Arlesheim. In Basel bahnte sich damals eine fürchterliche Katastrophe an, von der heute niemand mehr weiss, und in Arlesheim wurden am Kinder-Ball im Rössli noch &#8220;reelle Weine&#8221; serviert &#8230; Weiter &#8220;In Basel ist etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=531"><img class="alignleft size-full wp-image-532" title="Maskenball in Arlesheim" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/maskenball.jpg" alt="Maskenball in Arlesheim" width="250" height="429" /></a></td>
<td align="left" valign="top">Traditionsgemäss möchte Pantalone sich hier wieder einmal fas(t)nachtshistorisch betätigen. Er richtet sein Augenmerk auf die Fasnacht 1922, nach Basel und nach Arlesheim.</p>
<p>In Basel bahnte sich damals eine fürchterliche Katastrophe an, von der heute niemand mehr weiss, und in Arlesheim wurden am <em>Kinder-Ball</em> im Rössli noch <em>&#8220;reelle Weine&#8221;</em> serviert &#8230;</p>
<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=531">Weiter</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-531"></span>&#8220;<strong>In Basel ist etwas Fürchterliches passiert</strong>,&#8221; berichtet das <em>Tagblatt für das Birseck, Birsig- u. Leimental</em> im Januar 1922: &#8220;Der Wiederholungskurs des Basler Bataillon 97 soll ausgerechnet in die Fastnacht hineinfallen. In einem Leserbrief in den <em>Basler Nachrichten</em> protestiert ein betroffener Beppi: &#8220;Sie haben uns Siebenundneuzigern in Ihrer Neujahrsnummer einen netten Scherz zum Jahresschluss serviert mit Ihrer Meldung vom diesjährigen Wiederholungskurs dieses offenbar vom Schicksal heimgesuchten Basler Bataillons. (&#8230;) Ein Basler Bataillon während der Fasnacht als Übungstruppe für einen taktischen Kurs in Liestal zu kommandieren, das hätte vermieden werden sollen. &#8211; Rücksichten auf Basler hat man sich in Bundesbern mehr und mehr abgewöhnt, vielleicht war man sich am grünen Tisch auch nicht bewusst, was man anrichtet. Wir wollen es hoffen! Dann ist es aber höchste Zeit, dass es heute deutlich erklärt wird: Wir Basler empfinden es als eine unbegründete Schikane, wenn man uns fast in dem Moment aus der Stadt auf den Exerzierplatz herausholt, in dem wir gewiss wie zu keiner andern Jahreszeit in die Stadt gehören!&#8221; &#8211; Ob die <em>Katastrophe </em>von den beherzten Fasnächtlern verhindert werden konnte, weiss Pantalone nicht, aber er kann sich kaum vorstellen, dass sich hohen Berner erweichen liessen.</p>
<p>Über den Beginn der Arlesheimer Fasnacht berichtet das <em>Tagblatt</em>: &#8220;<strong>Arlesheim. Karnevals Einzug. </strong>Punkt 6 Uhr heute Morgen hielt Prinz Karneval seinen Einzug in unsere Mauern, unter grossem Tamtam und ohrenbetäubendem Lärm tat er kund und zu wissen, dass er das Zepter schwinge dieser Tage und nicht ermangeln werde, zu geisseln alle diejenigen, die nicht reinen Herzens sind.&#8221;</p>
<p>Und demselben <em>Tagblatt </em>entnimmt Pantalone eine <em>Verordnung des &#8220;Gemeinderates&#8221; betreffend die Fastnacht 1922</em>. Die Verordnung umfasst 396 Paragraphen und muss von allen, die aktiv an der Fasnacht teilnehmen wollen, auswendig gelernt und vor der Schulpflege rezitiert werden. Fünf Paragraphen möchte Pantalone hier zitieren:</p>
<p>&#8220;§ 169: Vor dem Betzeitläuten ist das Maskenlaufen einzustellen. Goetheaner, die später angetroffen werden, haben einen Ausweis zu erbringen, dass ihre Kleidung kein Fastnachtsscherz sei.</p>
<p>§ 201: Wir machen darauf aufmerksam, dass je nach Betonung auch Bolschewiki als Beschimpfung im Sinne von Art. 192 &#8211; 200 gilt, ebenso Bundesrat, Oberbürgermeister, Dr. med. dent., Herr Doktor usw., sofern dem Beschumpfenen nicht nachgewiesen werden kann, dass er das ist.</p>
<p>§ 216: Im <em>Ochsen </em>dürfen keine verletzenden Ausdrücke gegen den Freisinn fallen; im <em>Adler </em>dito keine gegen die Volkspartei, im <em>Rössli </em>im allgemeinen keine gegen die Arbeiterpartei, sonst ist hier Rücksicht auf die jeweiligen Gäste zu nehmen. In allen anderen Wirschaften hat überhaupt jede Äusserung über Parteien zu unterbleiben.</p>
<p>§ 217: Die Ruhe auf der Gemeindekanzlei darf nicht gestört werden.</p>
<p>§ 361: Dem Gemeinderat als solchem, sowie den einzelnen Mitgliedern, ferner denjenigen, die es gewesen, sowie denjenigen, die es werden wollen, sollen die Masken in stummer Bewunderung begegnen. &#8230; &#8220;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schweiss und Nägel</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachliche Feinheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Trank und Speis]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalone trinkt sehr wenig Wein. Gestern in Brig, im Restaurant Simplon, sagte er deshalb nach einer Weile, er wolle nur noch Wasser. &#8211; Das gibt rostige Schuhe, sagte drauf die Serviererin. Die Serviererin erhält dafür den eisernen Pantalone mit Trinkgeld. Warum? Weil das einerseits ein wunderbares Sprachspiel ist, weil es aber andererseits beim Googlekegeln die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/brig.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-248" title="brig" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/brig.jpg" alt="Schloss" width="250" height="333" /></a>Pantalone trinkt sehr wenig Wein. Gestern in Brig, im Restaurant Simplon, sagte er deshalb nach einer Weile, er wolle nur noch Wasser. &#8211; Das gibt rostige Schuhe, sagte drauf die Serviererin.</p>
<p>Die Serviererin erhält dafür den eisernen Pantalone mit Trinkgeld. Warum? Weil das einerseits ein wunderbares Sprachspiel ist, weil es aber andererseits beim Googlekegeln die Traumpunktzahl von 9&#8217;986&#8217;400&#8217;000&#8217;000 erhält. Das ist saugut.</p>
<p>Wie Googlekegeln geht: Zwei Wörter nehmen, sehen, wie oft sie einzeln bei Google gefunden werden und dann schauen, wie oft das Wortpaar gefunden wird. Die beiden Einzelsuchresultate multiplizieren und durch das Wortpaarsuchresultat dividieren. &#8220;Schuhe&#8221; wird 34&#8217;200&#8217;000 mal gefunden, &#8220;rostige&#8221; 145&#8217;000 mal. &#8220;rostige Schuhe&#8221; gibts nur 1 mal. &#8211; Jetzt zwei mal.</p>
<p>(Den Begriff des Googlekegelns hat Pantalone übrigens aus Jochen Wegner: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Warum%20immer%20ich%3F&amp;tag=textundmedia-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Warum immer ich?</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> Schicksal. Eine Betriebsanleitung&#8221;, S. 42.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachrichten aus Pantalonien</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 11:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil am Rhein 17.5.08: Elefant vergrämt Menschenpaar mit Jungem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/elefant01.jpg"></a></p>
<h4>Weil am Rhein 17.5.08:<br />
Elefant vergrämt Menschenpaar mit Jungem.</h4>
<h4><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/elefant02.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-242" title="elefant02" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/elefant02.jpg" alt="" width="400" height="317" /></a><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/elefant01.jpg"></a></h4>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Irgendwie spitzwegig</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2007/11/irgendwie-spitzwegig/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 17:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Pantalone lebte einst in Hierarchien, hatte Menschen über sich und Menschen unter sich. Er hatte einen strengen aber gerechten Lehrmeister, der ihm eintrichterte: &#8220;Wenn du deinen Leuten etwas Unangenehmes mitzuteilen hast, tu&#8217;s an einem Montag. Wenn du jedoch eine gute Nachricht hast, verkünde sie am Freitag.&#8221; (Ja, lieber M.M., da staunen Sie: auch Pantalone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.würth.ch/index.php?ext=1&amp;navID=183"><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/spitzweg.jpg" alt="spitzweg.jpg" /></a>Auch Pantalone lebte einst in Hierarchien, hatte Menschen über sich und Menschen unter sich. Er hatte einen strengen aber gerechten Lehrmeister, der ihm eintrichterte:</p>
<p><span id="more-207"></span>&#8220;Wenn du deinen Leuten etwas Unangenehmes mitzuteilen hast, tu&#8217;s an einem Montag. Wenn du jedoch eine gute Nachricht hast, verkünde sie am Freitag.&#8221; (Ja, lieber M.M., da staunen Sie: auch Pantalone war mit seinen Lehrmeistern per du und zwar gegenseitig).</p>
<p>Es war die Zeit, als die Chefs noch gerne per du waren mit ihren Leuten. Sie kommunizierten die Lohnerhöhungen per du und sie gaben ihnen den Schuh per du. Aber immer den Schuh am Montag und die Lohnerhöhung am Freitag. Pantalone weiss: Heute ist das alles anders, heute erfährt der Ospel schon aus der Sonntagspresse, dass er am Montag möglicherweise den Schuh kriegen wird.</p>
<p>In Pantalones hierarchischen Jahren war aber definitiv der Montag der risikoreichste Tag der Woche. An den folgenden Tagen sank das Risiko kontinuierlich bis Sonntag. Der aber endete regelmässig mit dem Sonntagabend-Blues, weil man zunächst ahnte und später genau wusste, dass die Woche wieder mit einem risikoreichen Montag beginnen würde.</p>
<p>Als Pantalone dann etwas ungebundener war, machte er sich daran, den Montag zu rehabilitieren. Er unternahm ab und zu an Montagen sehr schöne Dinge. Zum Beispiel Exkursionen in die Sauna nach Bad Bellingen oder 1. Klasse mit der S3 nach Porrentruy (wo die Kinder den Fremden auf der Strasse noch Bonjour sagen) und in Thierry Kaempfs boulangerie-pâtisserie.</p>
<p>An diesem heutigen wunderschönen Herbstmontag aber besuchte Pantalone die sehr empfehlenswerte Ausstellung <a target="_blank" href="http://www.würth.ch/index.php?ext=1&amp;navID=183">Von Spitzweg bis Baselitz im Forum Würth</a>. &#8211; Anschliessend kam ihm das ganze Arlesheimer Tal irgendwie spitzwegig vor:</p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst04.jpg" alt="herbst04.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst05.jpg" alt="herbst05.jpg" /> </p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst02.jpg" alt="herbst02.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst03.jpg" alt="herbst03.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst06.jpg" alt="herbst06.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst07.jpg" alt="herbst07.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/herbst011.jpg" alt="herbst011.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fussgängerquerverkehr, vortrittsberechtigt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 17:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arlese hat nun also eine Begegnungszone. Das Fest gestern war wunderbar, das Wetter, die Sterne, die Würste, die Musik: Goldener Pantalone für Cla Nett und Roli Frei. Penta-Tonic sind glücklicherweise zu jung für einen Pantalone, sie erhalten einen goldenen Lelio. Goldene Wurst für Christoph Jenzer: Er hat das alles im Prinzip sehr gut gemacht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/begegnungszone01.jpg" alt="begegnungszone01.jpg" /></p>
<p>Arlese hat nun also eine Begegnungszone. Das Fest gestern war wunderbar, das Wetter, die Sterne, die Würste, die Musik: Goldener Pantalone für <a href="http://www.music.ch/lazypoker/musicians/cnett.html" target="_blank">Cla Nett </a>und <a href="http://www.soulfuldesert.ch/" target="_blank">Roli Frei</a>. <a href="http://www.myspace.com/pentatonicband" target="_blank">Penta-Tonic</a> sind glücklicherweise zu jung für einen Pantalone, sie erhalten einen goldenen Lelio. Goldene Wurst für <a href="http://www.goldwurst.ch/" target="_blank">Christoph Jenzer</a>:</p>
<p><span id="more-156"></span>Er hat das alles im Prinzip sehr gut gemacht, aber warum sagt er in seiner Ansprache, man habe nun den Dorfkern für die Fussgänger geöffnet? Eigentlich hat man doch die Fussgängerzone für die Autos geöffnet. Wenn das nur kein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Newspeak" target="_blank">Newspeak</a> ist!</p>
<p>Folgende drei Regeln gelten in der Bewegungszone: Alle Verkehrsteilnehmer dürfen sich überall bewegen. Die Höchstgeschwindigkeit ist 20. Die Fussgänger haben immer Vortritt.</p>
<p>Pantalone gefällt das aus zwei Gründen: 1.) Die Regeldichte wird gelichtet. 2.) Die Starken lassen grosszügig die Schwachen vor.</p>
<p>Das ist nicht weniger als der gemeinsame Nenner von liberalem laissez-faire und sozialistischer Solidarität. Pantalone hofft, dass Politik und Wirtschaft diese Idee bald übernehmen, denn wo wenig Regeln sind, ist viel Kommunikation und Kreativität. Wo die Starken den Schwachen den Vortritt lassen, kann wirklich Neues entstehen. Das ist die zivilisatorische Grossleistung, an der unsere Vorfahren seit etwa 2000 Jahren mehr oder weniger erfolgreich arbeiten.</p>
<p>Die gute Idee ist da, jetzt muss sie noch umgesetzt werden. Bild 1 (oben) zeigt, dass an der Regeldichte noch gearbeitet werden muss.</p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/begegnungszone02.jpg" alt="begegnungszone02.jpg" /></p>
<p>Bild 2 zeigt, dass das Kunstwerk, das den Anfang der Begegnungszone markiert, auf dem Trottoir steht, also im Fussgänger-Bereich der Begegnungszone. Weshalb steht das Kunstwerk nicht mitten auf der Fahrbahn? Wenn die Autos ein wenig ausweichen müssten, würden sie merken, dass hier andere Regeln gelten. Wurde das Kunstwerk aus Respekt vor den Stärkeren in den Fussgängerbereich gestellt?</p>
<p>Ein zweifacher pantalonischer Augenschein heute morgen auf der Kreuzung Haupstrasse Dorfplatz/Bachweg zeigte, dass die Autos auf der Hauptstrasse zu schnell fahren und nicht mit vortrittsberechtigem Fussgängerquerverkehr rechnen. Pantalone wird dies im Auge behalten, denn die Regeln für die Starken dürfen nur gelichtet werden, wenn diese im Gegenzug den Schwachen den Vortritt lassen. Wenn das nicht klappt, sind die Schwachen wieder einmal die Dummen; wenn es klappt, sind wir alle am Tor zum goldenen Zeitalter.</p>
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