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	<title>Pantalones Poetik &#187; Schreiben</title>
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		<title>M.M.s Geheimnis</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 22:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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		<description><![CDATA[Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in &#8220;10 vor 10&#8243; gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht (&#8220;Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.&#8221;), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen &#8211; und zwar mit M.M.! Woher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in &#8220;10 vor 10&#8243; gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht (&#8220;Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.&#8221;), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen &#8211; und zwar mit M.M.!<span id="more-598"></span></p>
<p>Woher nimmt dieser Mann M.M seine Energie? Pantalone hat seinen letzten Blog-Eintrag vor 48 Tagen geschrieben, M.M. bloggt mehrmals täglich. Nun macht M.M.s Blog Sommerpause. Und was macht M.M.? Er schreibt einen <a href="http://bonumiter.blogspot.com/" target="_blank">Ferienblog</a>, den die &#8220;Weltwoche&#8221; sponsert. Das gibt Pantalone nun doch ein wenig Ansporn, und er schickt sich an, M.M.s Geheimnis zu ergründen. Er liest den Titel von Richard David Prechts vielgerühmtem Werk &#8220;Wer bin ich &#8211; und wenn ja wie viele?&#8221; und er will das Buch nicht lesen, weil er Bücher nicht mag, die ihr ganzes Geheiminis schon im Titel preisgeben.</p>
<p>Ganz nebenbei jedoch lüftet dieser Titel auch das Geheimnis um Pantalone und M.M. Pantalone erkennt, dass in ihm eine ganz strenger Boss und ein ganz störrischer Angestellter steckt. Der Boss will immer etwas und der Angestellte will immer etwas anderes &#8211; vor allem, wenn es so heiss ist. Dadurch entsteht im inneren Team &#8211; diesen Ausdruck hat Pantalone übrigens von Friedemann Schulz von Thun ausgeliehen &#8211; entsteht im inneren Team eine Missstimmung, die sowieso jegliche zielgerichtete Aktivität im Keime erstickt.</p>
<p>Ganz anders ist das bei M.M. Es haust in ihm ein strenger Chef und ein sehr williger Angestellter. Fast ein wenig unterwürfig. Harmonie herrscht im inneren M.M.-Team und sofort entsteht dieser gewaltige Output. Wir haben das schon geahnt, damals am 1. Mai, als M.M.s Angestellter (oder war es der Boss?) in Facebook verkündete, er benutze den Tag der Arbeit zum Arbeiten (seit 8 Uhr). Pantalones Angestellter benutzte diesen Tag zum Ausschlafen.</p>
<p>So, und jetzt bräuchten wir nur noch ein schönes Happy End. Aber Pantalones Angestellter sitzt bereits wieder vor dem Fernseher und nippt kühle Getränke. Und der Boss schafft das alleine nicht.</p>
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		<title>Die Bücher entstehen aus dem Literaturbetrieb</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern las Pantalone, das menschliche Hirn bestehe aus Zentren, die durch eine astronomische Zahl (vgl. heute überall publizierte Karte unserer Galaxie) von Verbindungen miteinander vernetzt seien. Er las es bei Richard M. Restak: Mozart&#8217;s Brain and the Fighter Pilot: Unleashing Your Brain&#8217;s Potential. Restak findet, und er scheint damit nicht allein zu sein, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern las Pantalone, das menschliche Hirn bestehe aus Zentren, die durch eine astronomische Zahl (vgl. heute überall publizierte <a href="http://idw-online.de/pages/de/news295236" target="_blank">Karte unserer Galaxie</a>) von Verbindungen miteinander vernetzt seien. <span id="more-523"></span></p>
<p>Er las es bei Richard M. Restak: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0609810057?ie=UTF8&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0609810057">Mozart&#8217;s Brain and the Fighter Pilot: Unleashing Your Brain&#8217;s Potential</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0609810057" border="0" alt="" width="1" height="1" />. Restak findet, und er scheint damit nicht allein zu sein, dass die Vernetzung das Entscheidende sei, nicht die vernetzten Zentren. Die Struktur, nicht der Inhalt. INHALT ist nur Information, VERNETZUNG ist Wissen und letztlich sogar Weisheit.</p>
<p>Das gab Pantalone wieder einmal zu denken: Vor lauter Netz scheint der Inhalt zu entstehen. Und nicht vor lauter Inhalt das Netz. Pantalone fragt sich, wo denn die Begriffe sind, ohne die man ja nichts begreifen kann? Sind sie vernetzte Punkte? Wie sieht ein Begriffspunkt aus? Wie ein Begriffspixel?</p>
<p>Pantalone denkt daran, dass der Wohlstand merkwürdigerweise nicht aus der Nahrungsmittelproduktion sondern erst durch die Logistik entsteht. Und er erinnert sich an jenen schauerlichen Moment, als er erkannte, dass die Zahl der Texte mit tausend Zeichen endlich ist. Es sind etwa 1000 hoch 30 Texte. Das ist zugegebenermassen viel. Aber es ist nicht unendlich. Und in diesen 1000 hoch 30 Texten ist jeder Tatbestand, der sich mit 1000 Zeichen beschreiben lässt, enthalten, alle historischen und künftigen Ereignisse, alles Reale und alles Denkbare. Das ist also eine Struktur, die alle möglichen Inhalte enthält. Gibt es einen Inhalt, der alle möglichen Strukturen enthält? Die Struktur scheint dem Inhalt tatsächlich übergeordnet zu sein.</p>
<p>Schwierig. Zugegeben. In 1000 Zeichen kaum zu beschreiben. Aber es hilft Pantalone, mit Restak mitzudenken. Einfach immer schön assoziieren, sagt Restak, das hält das Hirn jung. Okay: Wie merkt man sich Restak? &#8211; Man hängt&#8217;s an die KATSE und liest es R-ückwärts.</p>
<p>Aber das eigentliche Aha-Erlebnis hatte Pantalone am Abend: Er war eingeladen ins Basler <a href="http://www.literaturhaus-basel.ch/" target="_blank">Literaturhaus</a>, es trafen sich auf Initiative der neuen Leiterin Katrin Eckert die einheimischen LiteratInnen. &#8211; Gute Idee, danke! &#8211; Grosse Namen waren da (Jürg Laederach) und grosse Menschen (Wolfgang Bortlik) und mittlere und kleinere. Und viel Literaturbetrieb. (Obwohl andererseits auch wieder viele fehlten!) Worauf Pantalone hinaus will: Da sind Bücher, da sind Menschen und da ist ein Literaturbetrieb. Den BETRIEB haben wir gespürt, die MENSCHEN haben wir teilweise ein wenig kennen gelernt, aber die BÜCHER kennen wir nicht.</p>
<p>Wir dachten, der Literaturbetrieb entstehe aus den Büchern (und aus ihren [grossartigen] Inhalten), aber es ist umgekehrt, die Bücher entstehen aus dem Literaturbetrieb. &#8211; Es schleckt&#8217;s keine Geiss weg, Pantalone ist jetzt fast überzeugt: Der Inhalt entsteht aus der Struktur &#8230;</p>
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		<title>Die grossi Sunnegöttin</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 10:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[  Wieder einmal etwas Poetisches. Seit Aristoteles herrscht bei uns die Ansicht, Humor eigne sich nur zur Dastellung der minderen Themen (Komödie) und Gewichtiges müsse mit Tiefsinn behandelt werden (Tragödie). Eigenartigerweise sehen die Engländer das anders. Pantalone denkt zum Beispiel an Monty Python oder an Little Britain, wo er regelmässig über tiefernste Themen Tränen lacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/sonne01.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-413" title="sonne" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/sonne01.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>Wieder einmal etwas Poetisches. Seit Aristoteles herrscht bei uns die Ansicht, Humor eigne sich nur zur Dastellung der minderen Themen (Komödie) und Gewichtiges müsse mit Tiefsinn behandelt werden (Tragödie). Eigenartigerweise sehen die Engländer das anders. Pantalone denkt zum Beispiel an <a href="http://pythonline.com/" target="_blank">Monty Python </a>oder an <a href="http://www.bbc.co.uk/comedy/littlebritain/" target="_blank">Little Britain</a>, wo er regelmässig über tiefernste Themen Tränen lacht. John Wrights Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWhy-That-Funny-Practical-Exploration%2Fdp%2F1854597825%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220005636%26sr%3D8-2&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Why is that so funny?</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> geht diesen Fragen auf den Grund. Pantalone ist begeistert davon und präsentiert hier als kleines Lockvögelchen seine baseldeutsche übersetzung eines Textes von John Wright, der von einem japanischen Text aus dem 8. Jahrhundert vor Christus inspiriert ist, dem <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FKojiki-Records-Classics-Japanese-Literature%2Fdp%2F0804836752%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220005748%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Kojiki</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />. Das Kojiki ist übrigens fast 400 Jahre älter als die <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FPoetik-Aristoteles%2Fdp%2F3150078288%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1220005857%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Poetik</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> des Aristoteles.</td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-411"></span><strong></strong></p>
<p>(Wenn Sie lieber auf Papier lesen, können Sie den Text hier als <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/die_grossi_sunnegoettin.pdf" target="_blank">PDF-Dokument (50 KB)</a> herunterladen)</p>
<p><strong>Die grossi Sunnegöttin </strong></p>
<p>het mit ihrem Brueder g’händled.<br />
Si isch saumässig hässig<br />
und versteckt sich sich innere dunkle Höhli.<br />
Si schmollt still vor sich ane.</p>
<p>D Wält versinkt in Dunkelheit.</p>
<p>Do versammle sich die andere Götter<br />
im dämmerige Schiin<br />
vor em Iigang vo der Höhli<br />
und si rede uf d Sunnegöttin ine<br />
si söll doch wider useko.</p>
<p>Ei jungi Göttin regt sich <br />
ganz bsunders uf im Dunkle.<br />
Si nimmt än alte Brunnetrog<br />
wo vor der Höhli ligt<br />
und drüllt en um<br />
und macht so e kleini Bühni.</p>
<p>Si stoht druf und si stampft druf.</p>
<p>Die andere Götter höre dä Lärme.<br />
und kömme go luege, was los isch.<br />
Do fangt die jungi Göttin aa stämpfle<br />
und trötzle wie ne kleins Kind.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Immer mehr Götter kömme<br />
und stöhn um si umme und luege<br />
wie si schreit und stampft<br />
und schüümt vor Wuet.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Si stampft und stampft<br />
und us däm Stampfe wird<br />
ä verruckts kleins Tänzli.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Ihre Tanz wird jetzt<br />
zart und grazil.<br />
Und sie macht<br />
eleganti fiini Gümppli.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Und jetzt tanzt sie ebitz langsamer<br />
und ihr Lächle wird verspielt und kokett.</p>
<p>Und je mehr si tanzt<br />
desto mehr lacht si.<br />
Und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Do macht si ihre Kimono uf<br />
und loht s Siidetuech aberutsche.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Dr Kimono fallt uffe Bode<br />
und si wiegt ihre Körper hin und här.<br />
Und stolziert umenand und stampft<br />
und tanzt und gumpt.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Di jungi Göttin striichlet ihre Körper<br />
und die andere Götter fön a grööle.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Si stampft und ginggt<br />
und si haut sich sälber.</p>
<p>Und si risst sich ihri<br />
Bruschtwarzen use<br />
und hebt si wiit uffe in d Luft<br />
dass si alle gseht und<br />
s Bluet lauft an ihrne Ärm abe.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lachen au<br />
und si gröölen und grööle und grööle …</p>
<p>Tief unden in der Höhli<br />
ghört die schmollendi Sunnegöttin<br />
das Grööle.</p>
<p>Und vor luuter Angscht,<br />
si könnt öppis verpasse,<br />
schiesst si us der Höhli</p>
<p>Und d Wält isch wider häll belüchtet.</p>
<p>Es sei darauf hingewiesen, dass <a href="http://www.sacred-texts.com/shi/kj/kj023.htm" target="_blank">der alte japanische Text</a> (resp. die englische Übersetzung desselben) ziemlich anders tönt, als das, was Wright daraus gemacht hat. Streng philologisch gesehen ist das problematisch, aber Pantalone findet das Resultat trotzdem gut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Täter und Opfer</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2007/09/tater-und-opfer/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 11:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollte sich Pantalone jemals einen Krimi ausdenken, stünde ganz am Anfang kein Täter, kein Opfer, kein Detektiv. Am Anfang stünde eine Person, die nervt. Am Anfang stünde eine entfernte Bekannte, die mit ihrem Maserati angibt, ein aufdringlicher Weblogger, ein Tramkontrolleur, ein Steuerbeamter, oder irgendeine (Autoritäts-)Person, der Pantalone eins auswischen will. Dann käme die Frage: Macht Pantalone sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/09/holmesanimated.gif" alt="holmesanimated.gif" />Sollte sich Pantalone jemals einen Krimi ausdenken, stünde ganz am Anfang kein Täter, kein Opfer, kein Detektiv. Am Anfang stünde eine Person, die nervt.</p>
<p align="left"><span id="more-197"></span>Am Anfang stünde eine entfernte Bekannte, die mit ihrem Maserati angibt, ein aufdringlicher Weblogger, ein Tramkontrolleur, ein Steuerbeamter, oder irgendeine (Autoritäts-)Person, der Pantalone eins auswischen will. Dann käme die Frage: Macht Pantalone sie</p>
<p>a) zum Opfer (kurzes Vergnügen),<br />
b) zum Täter (konventionelle Lösung)<br />
c) zum Ermittler (ohne jeden Durchblick mit absolut unterträglichem Chef) oder<br />
d) zum Opfer eines Justizirrtums (ideal für nachhaltige Rache)?</p>
<p align="left">Pantalone würde mit Sicherheit Variante d) wählen. Nervende Leute sind in der Regel potentielle Täter: Herrliche Vorstellung, ihnen die Taten anderer unterzuschieben und sie damit zu Opfern (der Jusitz) zu machen.</p>
<p align="left">[Aktuelle Bezüge leugnet Pantalone keineswegs, aber er nennt keine Namen, weil er den Akteuren unseres aktuellen Schweizer Politkrimis diese Freude nicht machen möchte (gähn!).]</p>
<p align="left"><a target="_blank" href="http://www.sherlock-holmes.co.uk/holmes/German/">Foto</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Sie einen Verlag für Ihren Krimi finden.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 13:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute befassen wir uns in diesem Poetikblog mit dem Literaturmarkt. Sie haben endlich den Kriminalroman geschrieben, von dem Sie seit zwanzig Jahren reden. Jetzt müssen Sie nur noch einen renommierten Verlag finden, der ihn herausbringt. Wie stellt man das an? &#8211; Recht einfach gestaltet sich die Verlagssuche, wenn &#8230; &#8230; Sie ein berühmter Filmschauspieler oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/07/gletschersee02.jpg" alt="gletschersee02.jpg" />Heute befassen wir uns in diesem Poetikblog mit dem Literaturmarkt. Sie haben endlich den Kriminalroman geschrieben, von dem Sie seit zwanzig Jahren reden. Jetzt müssen Sie nur noch einen renommierten Verlag finden, der ihn herausbringt. Wie stellt man das an? &#8211; Recht einfach gestaltet sich die Verlagssuche, wenn &#8230;</p>
<p><span id="more-173"></span>&#8230; Sie ein berühmter Filmschauspieler oder eine landesbekannte Politikerin sind. Hilfreich ist es zudem, wenn Sie an einer schweren Krankheit leiden, oder wenn Sie jünger als 6, älter als 92, oder schwerer als 250 Kilo sind.</p>
<p>Wenn Sie keine dieser Bedingungen erfüllen, wird es schwierig; wenn Sie in ihrem bisherigen Leben vorwiegend der Tätigkeit eines Pfarrers oder einer Gymnasiallehrerin nachgingen, ist es nahezu unmöglich. Klopfen Sie Ihre Persönlichkeit nach Originalitäten ab, mit denen man einen Satz nach folgendem Muster formen kann: <em>Weisst du, das ist die Krimiautorin, die einen Massai heiratete.</em> Wenn Sie das nicht zustande bringen, helfen Ihnen vielleicht die Rezepte weiter, die Sie <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FHandbuch-f%25C3%25BCr-Erstautoren-Begleitbrief-Manuskriptgestaltung%2Fdp%2F3932909402%3Fie%3DUTF8%26qid%3D1185802356%26sr%3D8-6&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">in einschlägigen Büchern </a><img style="margin: 0px; border: medium none" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />finden. Sie sind einfach, aber nicht unbedingt zielführend.</p>
<p>Doch Sie haben Glück: Pantalone verrät ihnen hier nun sein todsicheres Rezept: Wenn sein Krimi fertig ist, von dem er seit Jahrzehnten redet, wenn alle Agenturen und alle Verlage das Manuskript abgelehnt haben, dann wird Pantalone nach Island gehen, um einen Gletschersee wandern, ausrutschen, in die Fluten stürzen und sich dabei von einem Videoamateur filmen lassen. Und von diesem Tag an wird man über Pantalone sagen: <em>Weisst du, das ist der Krimiautor, der in Island in einem Gletschersee liegt.</em> Und die renommierten Verlage werden sich um sein Manuskript reissen.</p>
<p>Sollten Sie Ihren Krimi schon fertig haben, dann lässt Ihnen Pantalone gerne den Vortritt. Ehrlich! Stolpern Sie ruhig in den Gletschersee. Pantalone denkt sich ein neues Rezept aus. Das ist zwar schwierig, für einen durchschnittlich fantasiebegabten Autor aber keineswegs unmöglich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Troubadix-Komplex</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2006/06/troubadix-komplex/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jun 2006 21:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pantalone leidet am Troubadix-Komplex: Was ich schaffe, stillt den Durst nicht, stillt den Hunger nicht, gibt nicht warm und macht nicht stark. Ob es das Leben schöner macht? Ich weiss es nicht. Eher unnütz also. Wenn mir das jemand sagt, dann muss ich ihm zustimmen. Ich falle dann kurz in ein Loch und mache nachher trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone leidet am Troubadix-Komplex: Was ich schaffe, stillt den Durst nicht, stillt den Hunger nicht, gibt nicht warm und macht nicht stark. Ob es das Leben schöner macht? Ich weiss es nicht. Eher unnütz also. Wenn mir das jemand sagt, dann muss ich ihm zustimmen. Ich falle dann kurz in ein Loch und mache nachher trotzdem weiter.</p>
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