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	<title>Pantalones Poetik &#187; Shopping</title>
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		<title>Vladislav was here!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-604" title="babuschka" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg" alt="babuschka" width="500" height="375" /></a></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-602"></span>Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war Vladislav ein Kind, dank Schengen konnte er jetzt die Gegengeschenke überbringen.</p>
<p>Vladislav hat eine kleine Autowerkstatt und repariert Fahrzeuge der Marke Mercedes. Und zwar nur Fahrzeuge die vor 1990 in Verkehr gesetzt wurden. Neuere Fahrzeuge seien so konzipiert, dass Reparateure einen Diagnosecomputer brauchen, der ihnen mitteilt, welche Module bestellt und ersetzt werden müssen. Das ist nicht Vladislavs Welt, denn er lebt noch im mechanischen Zeitalter und hat keinen Computer.</p>
<p>Pantalone realisiert, dass die Bindung zwischen Produzent und Konsument immer intensiver wird. Wir sind nicht mehr Besitzer der Gegenstände, die wir kaufen, wir sind gewissermassen Abonnenten und wir bleiben für die Lebensdauer des Gegenstandes gebunden an den Produzenten. In der Informatikwelt kennen wir dieses Phänomen schon lange, sind wir doch fast alle Abonnenten von Microsoft und erhalten fast täglich undurchschaubare Updates. Apple wirkt unablässig auf meinen Ipod ein und Amazon auf meinen Kindl.</p>
<p>Pantalone fühlt sich umschlungen von einem Netz unberechenbarer Abhängigkeiten und neuartiger Machtkonstellationen. Vladislav kann sich dem vorderhand noch entziehen.</p>
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		<title>Drogerien</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 12:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Drogerie Schneeberger in Arlesheim kosten fünf Liter entmineralisiertes Wasser CHF 7.50, in der Dropa Drogerie in Dornach CHF 13.50. Leute in pantalonischem Alter brauchen gelegentlich entmineralisiertes Wasser. Das hängt mit gewissen Gebrechen zusammen, die Pantalone jetzt hier nicht ausbreiten will. Pantalone kauft meist bei Schneeberger und zahlt regelmässig Fr. 7.50 für fünf Liter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/drogerien.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-246" title="drogerien" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/drogerien.jpg" alt="drogerien" width="250" height="130" /></a></p>
<div><span style="font-size: x-small;">In der Drogerie Schneeberger in Arlesheim kosten fünf Liter entmineralisiertes Wasser CHF 7.50, in der Dropa Drogerie in Dornach CHF 13.50.<span id="more-247"></span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;">Leute in pantalonischem Alter brauchen gelegentlich entmineralisiertes Wasser. Das hängt mit gewissen Gebrechen zusammen, die Pantalone jetzt hier nicht ausbreiten will. Pantalone kauft meist bei Schneeberger und zahlt regelmässig Fr. 7.50 für fünf Liter. Dieselbe Menge desselben Produktes kostet in der Dropa Drogerie Dornach Fr. 13.50. Pantalone weist den Verkäufer auf den Preisunterschied von fast 100 Prozent hin. Schneebergers Preisschild hing noch an der Flasche.</span></div>
<div><span style="font-size: x-small;">Argumente des Verkäufers:</span></div>
<div></div>
<p><span style="font-size: x-small;"></p>
<ol>
<li>Es sind nicht 100 sondern nur 80 Prozent. &#8211; (Stimmt, Pantalone hat nachgerechnet.)</li>
<li>Schneeberger habe bei ihm die Lehre gemacht. Er, der Meister, habe recht.</li>
<li>Schneeberger, der Lehrling, mache einen Fehler. &#8211; (Pantalone kannte einst einen Radiodirektor, der immer sagte: &#8220;In unserem Hause gilt die Hierarchie der Argumente&#8221;, obwohl er eigentlich meinte: &#8220;In unserem Haus gilt das Argument der Hierarchie.&#8221; &#8211; In Drogerien scheint das nicht anders zu sein: Einmal Lehrling, immer Lehrling.)</li>
<li>Die Preise für Drogerie-Apotheken seien gebunden, er werde Schneeberger auf den Fehler hinweisen. - (Falls Schneeberger jetzt den Preis anpasst, ist das eine illegale Preisabsprache.)</li>
<li>Das tue ihm leid, aber er könne nichts machen. (Starke Argumente, denkt Pantalone, aber er wird trotzdem in Zukunft eher bei Schneeberger einkaufen.)</li>
</ol>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
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		<title>Unter dem M-Park ist der Strand</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2007/08/unter-dem-m-park-ist-der-strand/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 13:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist der Unterschied zwischen dem M-Park und dem Strand? &#8211; Zum Strand ging man ohne Einkaufsliste. Man schaute, was über Nacht angeschwemmt worden war und was man davon brauchen konnte. Man brachte vielleicht nach Hause: einen Walwirbel als Küchenhocker, eine Schiffsplanke als Stalltüre, einen halben Sack mit Kartoffeln, einen Korb mit Trockenfisch oder eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/strand.jpg" alt="strand.jpg" />Was ist der Unterschied zwischen dem M-Park und dem Strand? &#8211; Zum Strand ging man ohne Einkaufsliste. Man schaute, was über Nacht angeschwemmt worden war und was man davon brauchen konnte. Man brachte vielleicht nach Hause: einen Walwirbel als Küchenhocker,</p>
<p><span id="more-195"></span>eine Schiffsplanke als Stalltüre, einen halben Sack mit Kartoffeln, einen Korb mit Trockenfisch oder eine funkelnde Schatztruhe. Standgut gehörte dem, der es fand. Die Kartoffel soll ursprünglich als Strandgut von der besiegten spanischen Armada nach Irland gekommen sein. Manche Stranddörfer sollen einst sogar richtiggehend Schiffe geknackt haben: Sie verschoben den Leuchtturm und lockten sie so in gefährliche Gewässer.</p>
<p>In den M-Park geht man mit einer Einkaufsliste. Man überlegt sich vorher, was man will, und man weiss, dass man nachher alles finden wird. Im Supermarkt gibt es keinen Zufall, hier muss niemand Schiffe knacken. Aber gleichzeitig ist der Supermarkt auch ein Strand: bei jedem Einkauf entdecken wir schöne und nützliche Dinge, die nicht auf unserer Einkaufsliste stehen. Insbesondere die bunten Stände in der Eingangshalle richten sich an unseren Strandinstinkt. Da gibt es Dinge, die nicht auf unserer Einkaufsliste stehen, die wir aber eventuell trotzdem vielleicht irgendwann einmal brauchen könnten. Extrem günstig. Schon drei Mal habe ich zum Beispiel ein Set mit Mikroschraubenziehern gekauft. Gekauft. Nie gebraucht. Vergessen. Neu gekauft &#8230;</p>
<p>Das Leben ist ein Strand und wir machen daraus einen Supermarkt. Wir mögen beides: Supermärkte und Strände. Lieber mögen wir Supermärkte. Wir eliminieren den Zufall und kultivieren das Berechenbare. Wir wollen immer vorher wissen, was uns nachher erwartet. Unseren Tag gestaltet der Terminkalender, unsere Reise der Reiseführer, unser Musikprogramm der Spartensender. Das Unerwartete und das Neue geniessen wir in kleinen Dosen, im Prinzip wollen wir das, was wir schon kennen und das, was wir schon haben.</p>
<p>Unser ausgeklügeltes, weltumfassendes Logistiksystem sorgt dafür, dass immer die richtigen Dinge am richtigen Ort sind. Das Meer und der Strand sind dagegen ein sehr unberechenbares Logistiksystem. Und da kommt jetzt natürlich wieder Pantalones alter Lehrmeister <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=106">Heinz von Foerster</a> ins Spiel und sein Konzept der nicht-trivialen Maschine. Unser Logistiksystem ist eine triviale Maschine, das Meer eine nicht-triviale. Laut von Foerster ist auch der Mensch eine nicht-triviale Maschine, obwohl zum Beispiel die Schule eine triviale aus ihm machen will: Vom Schüler wird auf die Frage &#8220;2 x 2 = ?&#8221; immer die Antwort &#8220;4&#8243; erwartet, obwohl eine andere Antwort &#8211; zum Beispiel &#8220;grün&#8221; &#8211; durchaus auch eine Berechtigung haben und interessante Abgründe eröffnen könnte.</p>
<p>Zum Glück ist über dem Strand der <a href="http://www.migrosbasel.ch/desktopdefault.aspx/tabid-125/119_read-161/" target="_blank">M-Park</a>! &#8211; Zum Glück ist unter dem M-Park der Strand!</p>
<p>Der Titel dieses Eintrags bezieht sich auf Helma Sanders Film <em>Unter dem Pflaster ist der Strand</em> aus dem Jahr 1975 und auf das Frankfurter Stadtmagazin <em>Pflasterstrand</em>, das 1976 (u.a. von Daniel Cohn-Bendit) gegründet wurde &#8211; pantalonische Reminiszenzen.</p>
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		<title>Fussgängerquerverkehr, vortrittsberechtigt</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2007/06/156/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 17:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Arlese hat nun also eine Begegnungszone. Das Fest gestern war wunderbar, das Wetter, die Sterne, die Würste, die Musik: Goldener Pantalone für Cla Nett und Roli Frei. Penta-Tonic sind glücklicherweise zu jung für einen Pantalone, sie erhalten einen goldenen Lelio. Goldene Wurst für Christoph Jenzer: Er hat das alles im Prinzip sehr gut gemacht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/begegnungszone01.jpg" alt="begegnungszone01.jpg" /></p>
<p>Arlese hat nun also eine Begegnungszone. Das Fest gestern war wunderbar, das Wetter, die Sterne, die Würste, die Musik: Goldener Pantalone für <a href="http://www.music.ch/lazypoker/musicians/cnett.html" target="_blank">Cla Nett </a>und <a href="http://www.soulfuldesert.ch/" target="_blank">Roli Frei</a>. <a href="http://www.myspace.com/pentatonicband" target="_blank">Penta-Tonic</a> sind glücklicherweise zu jung für einen Pantalone, sie erhalten einen goldenen Lelio. Goldene Wurst für <a href="http://www.goldwurst.ch/" target="_blank">Christoph Jenzer</a>:</p>
<p><span id="more-156"></span>Er hat das alles im Prinzip sehr gut gemacht, aber warum sagt er in seiner Ansprache, man habe nun den Dorfkern für die Fussgänger geöffnet? Eigentlich hat man doch die Fussgängerzone für die Autos geöffnet. Wenn das nur kein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Newspeak" target="_blank">Newspeak</a> ist!</p>
<p>Folgende drei Regeln gelten in der Bewegungszone: Alle Verkehrsteilnehmer dürfen sich überall bewegen. Die Höchstgeschwindigkeit ist 20. Die Fussgänger haben immer Vortritt.</p>
<p>Pantalone gefällt das aus zwei Gründen: 1.) Die Regeldichte wird gelichtet. 2.) Die Starken lassen grosszügig die Schwachen vor.</p>
<p>Das ist nicht weniger als der gemeinsame Nenner von liberalem laissez-faire und sozialistischer Solidarität. Pantalone hofft, dass Politik und Wirtschaft diese Idee bald übernehmen, denn wo wenig Regeln sind, ist viel Kommunikation und Kreativität. Wo die Starken den Schwachen den Vortritt lassen, kann wirklich Neues entstehen. Das ist die zivilisatorische Grossleistung, an der unsere Vorfahren seit etwa 2000 Jahren mehr oder weniger erfolgreich arbeiten.</p>
<p>Die gute Idee ist da, jetzt muss sie noch umgesetzt werden. Bild 1 (oben) zeigt, dass an der Regeldichte noch gearbeitet werden muss.</p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/begegnungszone02.jpg" alt="begegnungszone02.jpg" /></p>
<p>Bild 2 zeigt, dass das Kunstwerk, das den Anfang der Begegnungszone markiert, auf dem Trottoir steht, also im Fussgänger-Bereich der Begegnungszone. Weshalb steht das Kunstwerk nicht mitten auf der Fahrbahn? Wenn die Autos ein wenig ausweichen müssten, würden sie merken, dass hier andere Regeln gelten. Wurde das Kunstwerk aus Respekt vor den Stärkeren in den Fussgängerbereich gestellt?</p>
<p>Ein zweifacher pantalonischer Augenschein heute morgen auf der Kreuzung Haupstrasse Dorfplatz/Bachweg zeigte, dass die Autos auf der Hauptstrasse zu schnell fahren und nicht mit vortrittsberechtigem Fussgängerquerverkehr rechnen. Pantalone wird dies im Auge behalten, denn die Regeln für die Starken dürfen nur gelichtet werden, wenn diese im Gegenzug den Schwachen den Vortritt lassen. Wenn das nicht klappt, sind die Schwachen wieder einmal die Dummen; wenn es klappt, sind wir alle am Tor zum goldenen Zeitalter.</p>
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		<title>Basler Stadtroman</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2007/01/der-stadtroman/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jan 2007 14:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Amazon weiss Pantalone, was er sucht und kennt er, was er findet. Im Buchladen findet Pantalone, ohne zu suchen. Wie sagte doch John Lennon: &#8220;Live is what happens while you are busy making other plans&#8221;. Die Pläne führen zu Amazon, das (Bücher-)Leben findet in der Buchhandlung statt. Lennon hat das schön gesagt, aber der Gedanke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img id="image144" title="Basel erlesen" alt="Basel erlesen" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/01/basel_erlesen.gif" /></p>
<p>Bei Amazon weiss Pantalone, was er sucht und kennt er, was er findet. Im Buchladen findet Pantalone, ohne zu suchen. Wie sagte doch John Lennon: &#8220;Live is what happens while you are busy making other plans&#8221;. Die Pläne führen zu Amazon, das (Bücher-)Leben findet in der Buchhandlung statt.</p>
<p><span id="more-142"></span>Lennon hat das schön gesagt, aber der Gedanke hat natürlich eine lange philosophische Tradition und Lennon steht auf den Schultern von Riesen. Wer sich dafür interessiert: Stefan Brotbeck hat in seinem Büchlein <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FZukunft-Aspekte-R%25C3%25A4tsels-Stefan-Brotbeck%2Fdp%2F3723512224%2Fsr%3D8-2%2Fqid%3D1168782689%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks&#038;tag=textundmedia-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Zukunft. Aspekte eines Rätsels</a><img style="margin: 0px; border: medium none" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" border="0" /> vieles zusammengetragen und neu interpretiert: <em>futurum</em> ist die Zukunft, in die wir uns planend hineinbewegen, <em>adventum</em> ist die Zukunft, die ohne unsere Zutun auf uns zukommt. Zum Beispiel: futurum ist Amazon, adventum der Buchladen. </p>
<p>So hat Pantalone am Samstag in der neuen Arlesheimer Buchhandlung ein sehr interessantes Büchlein gefunden, dass er nicht gesucht hatte: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FBasel-Europa-erlesen-David-Hoffmann%2Fdp%2F3796522211%2Fsr%3D1-1%2Fqid%3D1168783369%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks&#038;tag=textundmedia-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Europa erlesen: Basel</a><img style="margin: 0px; border: medium none" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" border="0" />, herausgegeben von David Marc Hoffmann und Barbara Piatti. Es ist eine Anthologie von (literarischen) Texten über Basel, ein schmuckes kleines Büchlein, zwei Zündhölzer breit und dreieinhalb hoch, es passt es in jeden Kittelsack, und es ist nicht teuer. Sie denken vielleicht: Ein nettes kleines Geschenk, ein Buch fürs repräsentative Gestell, ein Büchlein, in dem man vielleicht irgendwann einmal irgendetwas liest. Pantalone hat das auch gedacht, aber dann begann er vorne zu lesen und kam nicht mehr los. Die Texte sind chronologisch geordnet, aber nicht nach dem Erscheinungsdatum der Texte, sondern nach den Ereignissen, die in den Texten beschrieben werden. So erzählt es die Geschichte der Stadt Basel vom Mittelalter bis kurz vor heute. Es erzählt die Geschichte mit den Mitteln der Literatur, und es zeigt, wie verschieden man Geschichte erzählen kann, und wie man es zu verschiedenen Zeiten immer wieder anders gemacht hat. Legenden, Märchen, Gedichte, Erzählungen und Romanauszüge stehen neben Tagebuchnotizen, Briefen und Zeitzeugenberichten. Das Büchlein erzählt über Basel, über Literatur und über Geschichte. Es ist ein Basler Stadtroman.</p>
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		<title>Customer Education Management (CEM)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Dec 2006 23:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Referate]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ersatzreferat  Jahrzehntelang haben sich die Unternehmen auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Viele sind daran zu Grunde gegangen. Und welchen Unternehmen geht es heute sehr gut? Den Unternehmen, die das Gegenteil machen, die Ihre Kunden konsequent auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausrichten. Als vorbildliche Beispiele möchte ich erwähnen: die Schweizerischen Bundesbahnen und die Schweizerische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ersatzreferat </p>
<p>Jahrzehntelang haben sich die Unternehmen auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Viele sind daran zu Grunde gegangen. Und welchen Unternehmen geht es heute sehr gut? Den Unternehmen, die das Gegenteil machen, die Ihre Kunden konsequent auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausrichten. Als vorbildliche Beispiele möchte ich erwähnen: die Schweizerischen Bundesbahnen und die Schweizerische Post und die Firma Microsoft. <span id="more-141"></span></p>
<p>Ich weiss, wovon ich rede, ich berate alle drei Unternehmen. – Als CEO, als Customer Education Officer. Ich sorge mit meinem Team dafür, dass die Kunden die betrieblichen Vorgaben einhalten.</p>
<p>Ich möchte Ihnen einige Erfolge des modernen Customer Education Management aufzeigen: Nehmen wir den Postkunden: er adressiert heute seinen Brief genau am richtigen Ort, keinen Millimeter zu tief und keinen Millimeter zu weit links.</p>
<p>Und die Postkundin: sie hat innerhalb von wenigen Wochen gelernt, Pakete ohne Schnüre zu verschliessen. – Oder nehmen wir den Bahnkunden: Er verwaltet heute professionell sein umfangreiches Fahrkarten-Portfolio. Wenn er zum Beispiel in der 1. Klasse von Basel nach Olten reist, dann präsentiert er unaufgefordert ein Halbtaxabonnement, ein Umweltabonnement Tarifverbund Nordwestschweiz, eine Zusatzfahrkarte Tecknau-Olten, und einen Klassenwechsel für den Tarifverbund.</p>
<p>Meine Herren und Damen, solche Sachen können Sie mit Ihren Kunden machen. Mit den meisten. – Aber es gibt natürlich auch ein paar schwarze Schafe, die immer wieder Fehler machen. Um diese schwarzen Schafe kümmert sich der CEO, der Customer Education Officer – mit Management by Rohrstock. Wer dreimal einen Fehler macht und von einem CEO aufgegriffen wird, hat Anrecht auf ein einstündiges Personal Customer Coaching. Und wer noch einmal aufgegriffen wird, darf in den dreiwöchigen Customer Repetition Workshop. &#8230;</p>
<p>Aus Pantalones Ersatzreferat für die Veranstaltung <a href="http://www.sqs.ch/index/kkl2006.htm" target="_blank">&#8220;Qualität ist, was das Leben reizvoll macht&#8221;</a> der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme, SQS, am 16.10.2006 im KKL Luzern. &#8211; Den vollständigen Text finden Sie <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/pantalone/dokumente/ersatzreferat.pdf" target="_blank">hier (PDF 17 KB)</a></p>
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