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	<title>Pantalones Poetik &#187; Theater</title>
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		<title>Confusions in Brüglingen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 14:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[gehört]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Freitag war Premiere im Botanischen Garten Brüglingen: Confusions! Pantalone hat nach der Vorstellung mit einem Besucher gesprochen: Und hier geht&#8217;s zu Confusions!]]></description>
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<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/DSC04228.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="Confusions!" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/DSC04228.jpg" alt="Confusions!" width="500" height="375" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Letzten Freitag war Premiere im Botanischen Garten Brüglingen: Confusions!<br />
<span id="more-606"></span></td>
</tr>
<tr>
<td>Pantalone hat nach der Vorstellung mit einem Besucher gesprochen:</p>
<p><a href="http://www.confusions.ch" target="_blank">Und hier geht&#8217;s zu Confusions!</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Die grossi Sunnegöttin</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 10:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[  Wieder einmal etwas Poetisches. Seit Aristoteles herrscht bei uns die Ansicht, Humor eigne sich nur zur Dastellung der minderen Themen (Komödie) und Gewichtiges müsse mit Tiefsinn behandelt werden (Tragödie). Eigenartigerweise sehen die Engländer das anders. Pantalone denkt zum Beispiel an Monty Python oder an Little Britain, wo er regelmässig über tiefernste Themen Tränen lacht. [...]]]></description>
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<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/sonne01.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-413" title="sonne" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/sonne01.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>Wieder einmal etwas Poetisches. Seit Aristoteles herrscht bei uns die Ansicht, Humor eigne sich nur zur Dastellung der minderen Themen (Komödie) und Gewichtiges müsse mit Tiefsinn behandelt werden (Tragödie). Eigenartigerweise sehen die Engländer das anders. Pantalone denkt zum Beispiel an <a href="http://pythonline.com/" target="_blank">Monty Python </a>oder an <a href="http://www.bbc.co.uk/comedy/littlebritain/" target="_blank">Little Britain</a>, wo er regelmässig über tiefernste Themen Tränen lacht. John Wrights Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWhy-That-Funny-Practical-Exploration%2Fdp%2F1854597825%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220005636%26sr%3D8-2&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Why is that so funny?</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> geht diesen Fragen auf den Grund. Pantalone ist begeistert davon und präsentiert hier als kleines Lockvögelchen seine baseldeutsche übersetzung eines Textes von John Wright, der von einem japanischen Text aus dem 8. Jahrhundert vor Christus inspiriert ist, dem <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FKojiki-Records-Classics-Japanese-Literature%2Fdp%2F0804836752%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks-intl-de%26qid%3D1220005748%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Kojiki</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />. Das Kojiki ist übrigens fast 400 Jahre älter als die <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FPoetik-Aristoteles%2Fdp%2F3150078288%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1220005857%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Poetik</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> des Aristoteles.</td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-411"></span><strong></strong></p>
<p>(Wenn Sie lieber auf Papier lesen, können Sie den Text hier als <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/die_grossi_sunnegoettin.pdf" target="_blank">PDF-Dokument (50 KB)</a> herunterladen)</p>
<p><strong>Die grossi Sunnegöttin </strong></p>
<p>het mit ihrem Brueder g’händled.<br />
Si isch saumässig hässig<br />
und versteckt sich sich innere dunkle Höhli.<br />
Si schmollt still vor sich ane.</p>
<p>D Wält versinkt in Dunkelheit.</p>
<p>Do versammle sich die andere Götter<br />
im dämmerige Schiin<br />
vor em Iigang vo der Höhli<br />
und si rede uf d Sunnegöttin ine<br />
si söll doch wider useko.</p>
<p>Ei jungi Göttin regt sich <br />
ganz bsunders uf im Dunkle.<br />
Si nimmt än alte Brunnetrog<br />
wo vor der Höhli ligt<br />
und drüllt en um<br />
und macht so e kleini Bühni.</p>
<p>Si stoht druf und si stampft druf.</p>
<p>Die andere Götter höre dä Lärme.<br />
und kömme go luege, was los isch.<br />
Do fangt die jungi Göttin aa stämpfle<br />
und trötzle wie ne kleins Kind.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Immer mehr Götter kömme<br />
und stöhn um si umme und luege<br />
wie si schreit und stampft<br />
und schüümt vor Wuet.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Si stampft und stampft<br />
und us däm Stampfe wird<br />
ä verruckts kleins Tänzli.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Ihre Tanz wird jetzt<br />
zart und grazil.<br />
Und sie macht<br />
eleganti fiini Gümppli.</p>
<p>Si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Und jetzt tanzt sie ebitz langsamer<br />
und ihr Lächle wird verspielt und kokett.</p>
<p>Und je mehr si tanzt<br />
desto mehr lacht si.<br />
Und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Do macht si ihre Kimono uf<br />
und loht s Siidetuech aberutsche.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Dr Kimono fallt uffe Bode<br />
und si wiegt ihre Körper hin und här.<br />
Und stolziert umenand und stampft<br />
und tanzt und gumpt.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Di jungi Göttin striichlet ihre Körper<br />
und die andere Götter fön a grööle.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lache au,<br />
und alli wänn mehr.</p>
<p>Si stampft und ginggt<br />
und si haut sich sälber.</p>
<p>Und si risst sich ihri<br />
Bruschtwarzen use<br />
und hebt si wiit uffe in d Luft<br />
dass si alle gseht und<br />
s Bluet lauft an ihrne Ärm abe.</p>
<p>Und si lacht<br />
und die andere lachen au<br />
und si gröölen und grööle und grööle …</p>
<p>Tief unden in der Höhli<br />
ghört die schmollendi Sunnegöttin<br />
das Grööle.</p>
<p>Und vor luuter Angscht,<br />
si könnt öppis verpasse,<br />
schiesst si us der Höhli</p>
<p>Und d Wält isch wider häll belüchtet.</p>
<p>Es sei darauf hingewiesen, dass <a href="http://www.sacred-texts.com/shi/kj/kj023.htm" target="_blank">der alte japanische Text</a> (resp. die englische Übersetzung desselben) ziemlich anders tönt, als das, was Wright daraus gemacht hat. Streng philologisch gesehen ist das problematisch, aber Pantalone findet das Resultat trotzdem gut.</p>
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