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	<title>Pantalones Poetik &#187; Tram</title>
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		<title>Linie 1</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 15:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tram]]></category>
		<category><![CDATA[Liverpool2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalones treffen in Saarbrücken ein. Aus der Zeit des unaufgeklärten Planungswillens stammt die Stadtautobahn in Saarbrücken. Sie folgt dem Lauf der Saar und zerschneidet die Stadt. Dafür gibt es eine ausgedehnte verkehrsfreie, wirklich nette Fussgängerzone. Anders als in A. begegnen sich hier Mensch und Automobil noch nicht. Neuerdings gibt es in Saarbrücken aber eine Tramlinie mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/tram_saarbruecken.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-361" title="tram_saarbruecken" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/tram_saarbruecken.jpg" alt="" width="333" height="250" /></a></td>
<td align="left" valign="top"><span style="font-size: small;">Pantalones treffen in Saarbrücken ein.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-254"></span></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span lang="DE-CH"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/saarbruecken_autobahn.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-255" title="saarbruecken_autobahn" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/saarbruecken_autobahn-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span></span></p>
</td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="color: #000000; font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Aus der Zeit des </span><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=169"><span style="font-size: small;">unaufgeklärten Planungswillens </span></a><span style="font-size: small;">stammt die Stadtautobahn in Saarbrücken. Sie folgt dem Lauf der Saar und zerschneidet die Stadt. Dafür gibt es eine ausgedehnte verkehrsfreie, wirklich nette Fussgängerzone. Anders als </span><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=156"><span style="font-size: small;">in A.</span></a><span style="font-size: small;"> begegnen sich hier Mensch und Automobil noch nicht.</span></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span lang="DE-CH"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/tram_saarbruecken01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-256" title="tram_saarbruecken01" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/tram_saarbruecken01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span></span></p>
</td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><span style="color: #000000; font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Neuerdings gibt es in Saarbrücken aber eine Tramlinie mit dem originellen Namen Linie 1. </span><a href="http://www.xs4all.nl/~rajvdb/lra/de/de-fall.htm"><span style="font-size: small;">Weitere Linien sind geplant.</span></a></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
<td>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal;"><span style="font-size: small; color: #000000; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-bidi-font-family: Verdana;">See you tomorrow, same time same blog!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: normal;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?tag=liverpool2008">Alle Reiseberichte ansehen.</a></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Die Gretchenfrage</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 08:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tram]]></category>
		<category><![CDATA[gehört]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal eine kleine Tramgeschichte: Junger Mann (A), beide Ohren verstöpselt, sitzt im Tram, Doppelsitz, rechter Platz. Wippt im Takt. Zweiter junger Mann (B) steigt zu, ebenfalls beide Ohren verstöpselt, setzt sich auf Einzelsitz neben A. Dazwischen leerer Raum. B Wippt ebenfalls im Takt. So sitzen sie eine Weile. Dann tippt A B auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal eine kleine Tramgeschichte: Junger Mann (A), beide Ohren verstöpselt, sitzt im Tram, Doppelsitz, rechter Platz. Wippt im Takt. Zweiter junger Mann (B) steigt zu, ebenfalls beide Ohren verstöpselt, setzt sich auf Einzelsitz neben A. Dazwischen leerer Raum. B Wippt ebenfalls im Takt. So sitzen sie eine Weile. Dann tippt A B auf die Schulter. <span id="more-199"></span></p>
<p>Gegenseitiger Gruss durch Hand erheben.</p>
<p>A fragt B, was er arbeitet. B sagt es.</p>
<p>B fragt A, was er arbeitet. A sagt es.</p>
<p>A nimmt linken Stöpsel aus Ohr, also den B abgewandten. B nimmt ebenfalls den A abgewandten Stöpsel aus dem Ohr.</p>
<p>Was hörst du? fragt A.</p>
<p>Gospel. sagt B.</p>
<p>Kirchengospel? fragt A.</p>
<p>Klar. sagt B.</p>
<p>Glaubst du an Gott? fragt A.</p>
<p>Du etwa nicht? fragt B.</p>
<p>Klar, doch. sagt A.</p>
<p>An der nächsten Station steigt B aus.</p>
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		<title>Peter Merian verpissen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2007 20:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Tram]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Pantalone ist &#8220;Peter Merian&#8221; die urbanste Tramstation in ganz Venedig. Man steht weit oben auf dem Tramviadukt und sieht hinunter auf die Bahngleise. Sitzbank und Papierkörbe sind von Brandspuren gezeichnet. Der Glaswindschutz am Tramhäuschen wurde in vorauseilender Vandalenangst entfernt. Hier weht rauhe Zugluft. Hier sieht das Auge nur Menschenwerk und Nachthimmel mit Mond. Gegenüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Pantalone ist <a href="http://www.efa-bvb.ch/bvb/FILELOAD?Filename=bvb_4612B8692.pdf" target="_blank">&#8220;Peter Merian&#8221;</a> die urbanste Tramstation in ganz Venedig. Man steht weit oben auf dem Tramviadukt und sieht hinunter auf die Bahngleise. Sitzbank und Papierkörbe sind von Brandspuren gezeichnet. Der Glaswindschutz am Tramhäuschen wurde in vorauseilender Vandalenangst entfernt. Hier weht rauhe Zugluft. Hier sieht das Auge nur Menschenwerk und Nachthimmel mit Mond. <span id="more-148"></span></p>
<p>Gegenüber gewaltige Fassaden aus Glas und Blech. Das Material sieht aus, wie grobes, weisses Wellblech. Es ist Nacht, aber die ganze Szene ist hell erleuchtet. Über das Brücklein kommen vier junge Männer, gestikulierend, mit rauhen Stimmen argumentierend und angebrochene Sixpacks schwingend. Sie postieren sich, schwarz gekleidet, an die strahlend weisse Fassade und pissen synchron. Pantalone wartet aufs Tram und schaut zu, zusammen mit fünf, sechs anderen Reiselustigen. Früher stellte man Warnposten auf und verrichtete seine Notdurft, wenn es gar nicht mehr anders ging, tief geduckt, in eine dunkle Ecke. Heute tut man es aufrecht, stolz, öffentlich, kollektiv, beleuchtet, vor Fassaden von urbanen Neubauten. Was wir hier beobachten, ist kein simpler zivilisatorischer Rückschritt, hier verschwindet eine evolutionäre Errungenschaft, die sich einst irgendwo zwischen Meerschwein und Katze einnistete: Verrichte deine Notdurft geduckt, an abgeschirmten, eigens dazu vorgesehenen Orten. Es muss damals ein ähnlicher Prozess gewesen sein, wie wir ihn heute bei sehr hoch entwickelten Wesen beobachten können: Verrichte dein Rauchopfer geduckt, an abgeschirmten, eigens dazu vorgesehenen Orten, heisst es doch immer öfter.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pantalones Gewissen</title>
		<link>http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/index.php/2006/08/pantalones-gewissen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Aug 2006 22:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tram]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum würde Pantalone im Tram nie schwarz fahren? Weil es verboten ist? Weil es peinlich wäre, erwischt zu werden? Weil es 80 bis 100 Franken kosten könnte? – Weit gefehlt! – Kürzlich zeigte ein Selbstversuch, dass es nicht die gesetzgeberischen Massnahmen sind, die Pantalone dazu veranlassen, eine Fahrkarte zu kaufen, sondern einzig und allein sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image101" title="maskep" alt="maskep" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/09/pantalone.gif" /></p>
<p>Warum würde Pantalone im Tram nie schwarz fahren? Weil es verboten ist? Weil es peinlich wäre, erwischt zu werden? Weil es 80 bis 100 Franken kosten könnte? – Weit gefehlt! – Kürzlich zeigte ein Selbstversuch, dass es nicht die gesetzgeberischen Massnahmen sind, die Pantalone dazu veranlassen, eine Fahrkarte zu kaufen, sondern einzig und allein sein persönliches Gewissen. Das kam so &#8230;</p>
<p><span id="more-84"></span>Familie Pantalone bestieg beim Theater Basel das Tram. Pantalone und Lelio hatten ein Abonnement, die Signora brauchte eine Einzelfahrkarte. Pantalone hatte das Münz dafür schon in der Hand. Leider konnte er – wahrscheinlich aufgrund der Bauarbeiten – nirgends einen Fahrkartenautomaten ausmachen. Und das Tram nach Venedig nahte. Familie Pantalone stieg ein, ohne Fahrkarte.</p>
<p>Der Signora und Lelio war das egal. Sie dachten aber, dieser gesetzlose Zustand könnte Pantalone vielleicht nervös machen. Deshalb schlug die Signora vor, Pantalone könnte bei der nächsten Station aussteigen und ihr ein Ticket besorgen, Lelio wollte die Türe blockierte, damit das Tram nicht davonfahren konnte. Pantalone zögerte, denn vielfältige Gedanken gingen durch seinen Kopf. Auf sich allein gestellt, hätte er ja anders gehandelt: Er wäre so lange durch die Stadt geirrt, bis er einen Fahrkartenautomaten gefunden hätte und wäre erst ins Tram nach Venedig gestiegen, wenn er eine Fahrkarte gehabt hätte. Ein Vorgehen, dem die Signora und Lelio – nicht nur angesichts des Regens und der Kälte – niemals zugestimmt hätten.</p>
<p>Aussteigen und eine Karte besorgen wollte Pantalone allerdings auch nicht. Einerseits fand er das peinlich und es konnte leicht zu einem Konflikt mit dem Fahrer führen, andererseits wäre es mit einer körperlichen Anstrengung verbunden gewesen, die er nicht auf sich nehmen wollte. – Und in diesem Moment nun sprach das Gewissen zu Pantalone. Es sagte: Nur keine übertriebenen Aktivitäten. Du hattest keine Möglichkeit eine Karte zu lösen. Euch fehlt zwar eine Fahrkarte, aber dennoch seid ihr im Recht.</p>
<p>Und damit verlor Pantalone jegliche Nervosität. Sein Gewissen sagte: Du bist im Recht! Und das hätte er auch jedem Kontrolleur gesagt. Und der Kontrolleur wäre im Unrecht gewesen. Und wenn er auf seinem Unrecht beharrt hätte, dann hätte ihm Pantalone auch die 80 Franken bezahlt und es wäre ihm überhaupt nicht peinlich gewesen. – Da er mit seinem Gewissen im Reinen war, hätte er es gut ausgehalten, mit einem Kontrolleur im Unreinen zu sein. Und so fuhr Familie Pantalone teilweise schwarz nach Venedig. – Ist nämlich immer noch ganz schön wichtig, das persönliche Gewissen …</p>
]]></content:encoded>
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