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	<title>Pantalones Poetik &#187; Virtualität</title>
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		<title>Vladislav was here!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-604" title="babuschka" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/babuschka1.jpg" alt="babuschka" width="500" height="375" /></a></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Am letzten Montag war Vladislav bei Pantalones. Er kam mit dem Motorrad von Moskau und brachte Geschenke von seiner Mutter</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-602"></span>Pantalone und andere Venezier hatten in den 90er Jahren Kontakt mit der Moskauer Familie und hatten Briefe und Nahrungsmittelpakete geschickt, bis die Verbindung aufgrund logistisch-postalischer Probleme abbrach. Damals, als die Pakete aus Venezien kamen, war Vladislav ein Kind, dank Schengen konnte er jetzt die Gegengeschenke überbringen.</p>
<p>Vladislav hat eine kleine Autowerkstatt und repariert Fahrzeuge der Marke Mercedes. Und zwar nur Fahrzeuge die vor 1990 in Verkehr gesetzt wurden. Neuere Fahrzeuge seien so konzipiert, dass Reparateure einen Diagnosecomputer brauchen, der ihnen mitteilt, welche Module bestellt und ersetzt werden müssen. Das ist nicht Vladislavs Welt, denn er lebt noch im mechanischen Zeitalter und hat keinen Computer.</p>
<p>Pantalone realisiert, dass die Bindung zwischen Produzent und Konsument immer intensiver wird. Wir sind nicht mehr Besitzer der Gegenstände, die wir kaufen, wir sind gewissermassen Abonnenten und wir bleiben für die Lebensdauer des Gegenstandes gebunden an den Produzenten. In der Informatikwelt kennen wir dieses Phänomen schon lange, sind wir doch fast alle Abonnenten von Microsoft und erhalten fast täglich undurchschaubare Updates. Apple wirkt unablässig auf meinen Ipod ein und Amazon auf meinen Kindl.</p>
<p>Pantalone fühlt sich umschlungen von einem Netz unberechenbarer Abhängigkeiten und neuartiger Machtkonstellationen. Vladislav kann sich dem vorderhand noch entziehen.</p>
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		<title>Das ganz reale Irreale</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 21:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalone hat Pirates of the Caribbean III gesehen. Über Pirates II hat er damals in Helsinki geschrieben. Vieles wurde damals schon gesagt. Nicht erwähnt hat Pantalone, dass er den Film fünf Minuten vor Schluss auf Grund eines dringlichen Bedürfnisses verlassen musste. Er wollte damals noch nicht darüber schreiben, die Panik sass ihm noch zu tief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/piraten1.jpg" alt="piraten1.jpg" /> Pantalone hat Pirates of the Caribbean III gesehen. Über <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=34">Pirates II </a>hat er damals in Helsinki geschrieben. Vieles wurde damals schon gesagt. Nicht erwähnt hat Pantalone, dass er den Film fünf Minuten vor Schluss auf Grund eines dringlichen Bedürfnisses verlassen musste. <span id="more-158"></span></p>
<p>Er wollte damals noch nicht darüber schreiben, die Panik sass ihm noch zu tief im Nacken. In diesen modernen Kinopalästen gibt es ja keine Pausen mehr, weil die Sweets und die riesigen Getränkebecher (!) vor der Vorstellung in supermarktähnlichen Eingangshallen verkauft werden. Damit kann Leinwandzeit gespart werden. In Helsinki haben sie auch Klozeit gespart, denn es war abgeschlossen. Pantalone irrte im Filmpalast umher, fand nirgends ein offenes Klo und keine Menschenseele, und es dauerte nicht lange, da waren auch alle Aussentüren verschlossen. Schlussendlich liess sich eine von innen entriegeln und Pantalone enteilte in Richtung Hotel. Schaffte er es rechtzeitig in sein Hotelzimmer? Fand er eine <a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/?p=148">andere Lösung </a>für sein Problem? Sie werden es in seinem Bericht über Pirates of the Carribean IV erfahren.</p>
<p>Aber was sagt Pantalone nun über <a href="http://www.disney.de/DisneyKinofilme/pirates3/index_main_de.html" target="_blank">Pirates III</a>? Zu allererst möchte er Keith Richard einen eisernen Pantalone mit Gichtfinger überreichen für seine ausserordentlich glaubwürdige Darstellung des Piraten-Paten. Und dann gefielen ihm viele Dinge. Am besten aber ein Satz von Lord Cuttler Beckett, dem Boss der East India Trading Company. Beckett versucht die Piratengespenster zu bannen, indem er ihnen erklärt: &#8220;the irreal is &#8230; irreal.&#8221; &#8211; Das Unreale zum Unrealen machen, daran hat die Aufklärung einige Jahrhunderte lang mehr oder weniger erfolgreich gearbeitet. Heute geht&#8217;s wieder rasant in die andere Richtung. Das Irreale wird immer realer. Man sehe sich nur mal Pirates III an.</p>
<p><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/virgin_diaries2.jpg" alt="virgin_diaries2.jpg" /></p>
<p>Aber die These lässt sich auch anderweitig belegen: Früher machte man kindliche und jugendliche Erfahrungen im Diesseits, heute holt man sie sich von jenseits der Mattscheibe. Früher gab es Doktorspiele im Unterholz und intime Gespräche unter Freundinnen. Heute begutachtet man bei <a href="http://www.mtv.com/" target="_blank">MTV </a>die Po-Backen von Stars und man sieht <a href="http://www.viva.tv/TV/ShowDetail/id/1328809" target="_blank">Virgin Diaries </a>bei VIVA.</p>
<p>Und wenn wir schon bei diesen TV-Sendern sind: Sehen Sie sich die Werbung an. Sie besteht zu einem beachtlichen Teil aus Verkaufsterror &#8211; von Werbung kann man nicht mehr sprechen &#8211; für Handy-Hirngespinste. Hier erhält man für reales Geld ein irreales Nichts. Nichts bestellen ist extrem cool, und wer einmal bestellt hat, ist Nichts-Abonnent und kann sich kaum mehr aus den Fangarmen des &#8220;Kraken&#8221; befreien. Pantalone wird da ganz pathetisch und missionarisch.</p>
<p>Becketts <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/British_East_India_Company" target="_blank">East India Company </a>war eine mächtige Organisation, die vor 300 Jahren die Welt beherrschte. Sie handelte vorwiegend mit Realitäten (und ein wenig mit Opium). Heute beherrschen mächtige Organisationen die Welt, die mit Irrealitäten handeln. Pantalone staunte schon, als die Mobiltelefone aufkamen: Vorher war miteinander reden gratis. Und heute lebt dieses ganze Unterhaltungs- und Mediensystem vom Handel mit Irrealitäten. Nichts gegen Filme oder Musikstücke, das sind für Pantalone auch Realitäten, aber was sind Klingeltöne? &#8211; Nichts, oder?</p>
<p>Womit Pantalone nicht sagen will, es gäbe heute nicht auch mächtige Organisationen, die mit Realitäten handeln, mit Erdöl, mit Nahrungsmitteln, mit Wasser. Vorderhand noch frei sind die Luft und die Gedanken &#8230; Synonyme für Nichts und Irrealitäten.</p>
<p>Ein anderer Aspekt der Piraten: Sie überschwemmen unsere Kinos, wie die Nacktschnecken die Gärten. Sie greifen Platz und verdrängen viele andere gute Sachen.</p>
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		<title>Chill-Out II &#8211; Yusuf</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 12:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein anderes Chill-Out-Rezept: In stürmischer Nacht durch städtisches Ambiente wandeln und ganz laut über Kopfhörer Yusuf: Another Cup hören. Da ordnen sich die Dinge schnell. Die Augen sehen das Chaos und die Ohren hören die Ordnung. Kurzer Clash der Sinne. Schnell setzen sich die Ohren durch und über allem schwebt titanisch Yusuf. Und alles wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center" style="text-align: left"><img src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2007/05/yusuf.jpg" alt="yusuf.jpg" title="yusuf.jpg" /></p>
<p align="left" style="text-align: left">Ein anderes Chill-Out-Rezept: In stürmischer Nacht durch städtisches Ambiente wandeln und ganz laut über Kopfhörer Yusuf: <em>Another Cup</em> hören.</p>
<p align="left" style="text-align: left"><span id="more-152"></span>Da ordnen sich die Dinge schnell. Die Augen sehen das Chaos und die Ohren hören die Ordnung. Kurzer Clash der Sinne. Schnell setzen sich die Ohren durch und über allem schwebt titanisch Yusuf. Und alles wird gut und alles ist gut. (Bei Amazon: <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FOther-Cup-Yusuf%2Fdp%2FB000JFZ9MU%3Fie%3DUTF8%26s%3Dmusic%26qid%3D1179490663%26sr%3D8-1&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Yusuf</a><img border="0" width="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" style="margin: 0px; border: medium none" />, <img border="0" width="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" style="margin: 0px; border: medium none" /><a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FVery-Best-Cat-Stevens-DVD%2Fdp%2FB0000C6696%3Fie%3DUTF8%26qid%3D1179490663%26sr%3D8-1&amp;tag=textundmedia-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Cat Stevens</a><img border="0" width="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textundmedia-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" style="margin: 0px; border: medium none" />) &#8211; Yusuf selbst wandelt allerdings nur mittags durch Städte: <em>Avoid the City After Dark</em> heisst der erste Song des Albums.</p>
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		<title>Maschinen unter sich</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2006 23:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Virtualität]]></category>

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		<description><![CDATA[    Vor etwa 20 Jahren sah Pantalone zum ersten Mal einen sogenannten Flugsimulator auf dem PC eines Kollegen. Die Grafik war noch sehr einfach, die Illusion gar nicht perfekt. Das Tollste an diesem Flugsimulator, erklärte der Kollege, sei, dass er einen Autopiloten habe. Der Kollege startete den Flugsimluator und schaltete den Autopiloten ein. Dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div style="text-align: center"><img id="image135" title="cockpit" alt="cockpit" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/11/airbus.jpg" /></div>
<p> </p>
<p>Vor etwa 20 Jahren sah Pantalone zum ersten Mal einen sogenannten Flugsimulator auf dem PC eines Kollegen. Die Grafik war noch sehr einfach, die Illusion gar nicht perfekt. Das Tollste an diesem Flugsimulator, erklärte der Kollege, sei, dass er einen Autopiloten habe.</p>
<p><span id="more-134"></span>Der Kollege startete den Flugsimluator und schaltete den Autopiloten ein. Dann simulierte sein Computer selbsttätig einen Flug nach -  sagen wir &#8211; London. Mein Kollege konnte in der Zwischenzeit die Kinder ins Bett tun, das Geschirr abwaschen und ein wenig fernsehen. Der Computer spielte indessen mit sich selbst Flugsimulator und landete sanft in London. Mein Kollege musste überhaupt nichts tun. Die Maschine spielte mit sich selbst.</p>
<p>Heute hat der Kollege einen Harddisk-Videorekorder mit einer Aufnahmekapazität von 200 Stunden. Die Kinder sind aus dem Haus, die Frau auch, die Katze ist geblieben. Der Kollege muss nach dem Nachtessen nur kurz das Programmheft ansehen und alle interessanten Sendungen mit ShowView programmieren, dann schaut der Harddisk-Videorekorder den ganzen Abend für ihn fern und der Autopilot fliegt selbsttätig nach London und mein Kollege kann sich anderen Aufgaben widmen, kann Briefe schreiben oder Bücher lesen &#8230;</p>
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		<title>Der virtuelle Fussgänger</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Aug 2006 23:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der grosse Schweizer Photograph Werner Bischof (1916 bis 1954) schickte von seinen Reisen unentwickelte Filme mit Layout-Skizzen an Zeitschriften. Das heisst, er hatte seine Fotos so geplant, dass er wusste, wie sie entwickelt aussehen würden. Er organisierte seine Kamera so, dass sie genau das Bild herstellte, das er haben wollte. Er ging erst los, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image23" title="bischof.jpg" alt="bischof.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/bischof.jpg" /></p>
<p>Der grosse Schweizer Photograph <a href="http://www.wernerbischof.com" target="_blank">Werner Bischof (1916 bis 1954) </a>schickte von seinen Reisen unentwickelte Filme mit Layout-Skizzen an Zeitschriften. Das heisst, er hatte seine Fotos so geplant, dass er wusste, wie sie entwickelt aussehen würden. Er organisierte seine Kamera so, dass sie genau das Bild herstellte, das er haben wollte. Er ging erst los, wenn er das Ziel und den Weg kannte. So ging man früher durchs Leben. Es hiess 1. denken, 2. planen, 3. handeln. &#8211; Loose, luege, laufe.</p>
<p><span id="more-33"></span><img id="image29" title="Turm01.jpg" alt="Turm01.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/Turm01.thumbnail.jpg" align="left" /> <img id="image30" title="Turm02.jpg" alt="Turm02.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/Turm02.thumbnail.jpg" /></p>
<p>Wenn der kleine Fotograf Pantalone heute mit seiner Digitalkamera fotografiert, weiss er nicht genau, welches Bild er haben will. Er weiss auch nicht genau, wie er seine Kamera organisieren muss, damit sie ein bestimmtes Bild liefert. Er stellt ein virtuelles Bild her, prüft es, verändert die Kameraeinstellungen und stellt ein neues virtuelles Bild her. Das tut er so lange, bis ein Bild entsteht, das er realisieren will. Wenn Pantalone losgeht, muss er weder das Ziel noch den Weg kennen. Das Ziel entsteht aus dem virtuellen Handeln. </p>
<p> </p>
<p><img id="image27" title="rotewolke01.jpg" alt="rotewolke01.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/rotewolke01.thumbnail.jpg" align="left" /> <img id="image28" title="rotewolke02.jpg" alt="rotewolke02.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/rotewolke02.thumbnail.jpg" /></p>
<p>Im virtuellen Raum können wir zuerst handeln und dann denken. Der Vorteil: Wir können Ziele erreichen, die wir uns nicht ausmalen können. Der Nachteil: Wir können scheitern. Im realen Raum heisst scheitern oft sterben. Im virtuellen Raum haben wir unendliche viele Leben.</p>
<p><img id="image31" title="weiher01.jpg" alt="weiher01.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/weiher01.jpg" /> <img id="image32" title="weiher02.jpg" alt="weiher02.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/weiher02.jpg" /></p>
<p>Das ist das Trial-and-error-Prinzip, das die Natur gerne verwendet. Sie opfert Individuen, um das Kollektiv zu fördern. Durch die Entdeckung des virtuellen Raumes haben die Menschen einen Weg gefunden, das Kollektiv zu fördern, ohne Individuen zu opfern. Das Trial-and-error-Prinzip widerspricht unserer traditionellen Schulweisheit, aber wir lernen zurzeit, damit umzugehen.</p>
<p> </p>
<p><img id="image24" title="bison01.jpg" alt="bison01.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/bison01.thumbnail.jpg" align="left" /> <img id="image26" title="bison03.jpg" alt="bison03.jpg" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2006/08/bison03.thumbnail.jpg" /></p>
<p>Der unsterbliche Fussgänger im virtuellen Strassenverkehr kann „laufe, loose, luege“, der reale Fussgänger im realen Strassenverkehr muss weiterhin „loose, luege, laufe“.</p>
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