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	<title>Pantalones Poetik</title>
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		<title>Dylanologisches</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 09:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Galalith-Pantalone mit Plektron für Syd Barrett, den Gründer von Pink Floyd. Er schrieb (wahrscheinlich 1963) ein herziges kleines Lied über Bob Dylan. Es wurde 1970 aufgenommen, vergessen, verloren, wieder gefunden und 2001 veröffentlicht: &#8220;The Bob Dylan Blues&#8221;. Keine Ahnung, was der Meister davon hält. Es interessiert ihn wahrscheinlich nicht. Pantalone staunt immer wieder, was der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Galalith-Pantalone mit Plektron für Syd Barrett, den Gründer von Pink Floyd. Er schrieb (wahrscheinlich 1963) ein herziges kleines Lied über Bob Dylan. Es wurde 1970 aufgenommen, vergessen, verloren, <span id="more-716"></span>wieder gefunden und 2001 veröffentlicht: &#8220;The Bob Dylan Blues&#8221;. Keine Ahnung, was der Meister davon hält. Es interessiert ihn wahrscheinlich nicht. Pantalone staunt immer wieder, was der für eine forcierte Ignoranz an den Tag legen kann. Zum Beispiel in diesem Interview, das er den vereinigten Strassenmagazinen gab, und das im &#8220;surprise&#8221; erschien: Er habe keine Ahnung, ob seine Enkel seine Songs hören &#8230;</p>
<p>
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</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bob_Dylan%27s_Blues" target="_blank">Hier geht&#8217;s zum wikipedischen Hintergrund.</a></p>
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		<title>Von wegen dick!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 19:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalone steht in der Bäckerei und sollte jeden Moment dran kommen. Da schleicht sich eine kleine, dünne Frau an ihm vorbei und ordert mit fester Stimme ein dunkles Basler Pfünderli. &#8220;Eigenlich wäre ich jetzt dran&#8221;, sagt Pantalone. &#8211; Antwortet die Dame: &#8220;Oh Entschuldigung, ich habe sie gar nicht gesehen.&#8221; &#8211; Pantalone ist entwaffnet und wartet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone steht in der Bäckerei und sollte jeden Moment dran kommen. Da schleicht sich <span id="more-711"></span>eine kleine, dünne Frau an ihm vorbei und ordert mit fester Stimme ein dunkles Basler Pfünderli. &#8220;Eigenlich wäre ich jetzt dran&#8221;, sagt Pantalone. &#8211; Antwortet die Dame: &#8220;Oh Entschuldigung, ich habe sie gar nicht gesehen.&#8221; &#8211; Pantalone ist entwaffnet und wartet gerne noch ein Weilchen.</p>
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		<title>Die Mauer</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pantalone (Jürg Seiberth)  ist nicht unbedingt ein Gegner eines kantonalen Asylzentrum in Arlesheim, aber die Art und Weise, wie das den Unterarlesheimern aufs Auge gedrückt wird, macht ihn rasend. Dieses Win-win-win ist sowas von verlogen! &#8211; Was haben wir nicht alles  &#8220;gewonnen&#8221; in den letzten Jahren: mehrere Umfahrungsstrassen, Bahn, Tram, Fluglärm, Mobilfunkantenne, Hochspannungsleitung der SBB. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantalone (Jürg Seiberth)  ist nicht unbedingt ein Gegner eines kantonalen Asylzentrum in Arlesheim, aber die Art und Weise, wie das den Unterarlesheimern aufs Auge gedrückt wird, macht ihn rasend. Dieses Win-win-win ist sowas von verlogen! &#8211; Was haben wir nicht alles  &#8220;gewonnen&#8221; in den letzten Jahren: mehrere Umfahrungsstrassen, Bahn, Tram, Fluglärm, Mobilfunkantenne, Hochspannungsleitung der SBB. Und ab Mai kommt der Zweigleisausbau der BLT am Stollenrain. Der Stollenrain wird monatelang gesperrt, die Haltestelle wird verlegt und es entsteht eine Mauer von 4.5 Metern Höhe. Die Mauer! Alles, was unterhalb der Mauer liegt, ist Unterarlesheim oder kantonales Niemandsland. Pantalone gehört übrigens zu den talseitigen Anwohnern der Birseckstrasse. Wir brauchen dringend eine Unterarleser-Lobby! (Mehr zum Thema bei <a href="http://dometownarlesheim.ch/2010/03/02/es-gibt-nur-gewinner-arlesheim-bewirbt-sich-um-ein-120-personen-asylzentrum/#comment-1433" target="_blank">Stücki</a>)</p>
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		<title>Trudi Gerster</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Trudi Gerster spielte in Pantalones Erziehung eine wesentliche Rolle. Sie feierte letztes Jahr im September ihren 90. Geburtstag. Pantalone überreicht ihr hiermit den goldenen Pantalone mit Chrönli und freut sich, dass sie an der Luzerner Fasnacht ein Thema war (Foto). Und am Arleser Cabarettli gab&#8217;s eine Hommage von Pantalones kleinem Bruder Otti: S Merli vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lufa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-701" title="lufa" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/lufa.jpg" alt="" width="500" height="325" /></a>Trudi Gerster spielte in Pantalones Erziehung eine wesentliche Rolle. Sie feierte letztes Jahr im September ihren 90. Geburtstag. Pantalone überreicht ihr hiermit den goldenen Pantalone mit Chrönli und freut sich, dass sie an der Luzerner Fasnacht ein Thema war (Foto).</p>
<p>Und am Arleser Cabarettli gab&#8217;s eine Hommage von Pantalones kleinem Bruder Otti:</p>
<p><strong>S Merli vom chline Säuli</strong>:<br />
</p>
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		<title>Fasnacht 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasnacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am schmutzigen Donnerstag war Pantalone an der Luzerner Fasnacht. Da gab es Landsknechte, Mönche, Gnome, Lärm und Schminke, Erotik und Tollerei. Irgendwie lockerer als in Basel, irgendwie sinnlicher. Irgendwie katholischer halt. Die katholische Kirche ist ja eine gute alte Obrigkeit, die man noch provozieren und herausfordern kann. Deshalb verbietet Bischof Vitus Huonder die Narrenmesse in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am schmutzigen Donnerstag war Pantalone an der Luzerner Fasnacht. Da gab es Landsknechte, Mönche, Gnome, Lärm und Schminke, Erotik und Tollerei. Irgendwie lockerer als in Basel, irgendwie sinnlicher. Irgendwie katholischer halt. <span id="more-690"></span>Die katholische Kirche ist ja eine gute alte Obrigkeit, die man noch provozieren und herausfordern kann. Deshalb verbietet Bischof Vitus Huonder die <a href="http://www.schwyzkultur.ch/nachrichten/bischof-verbietet-narrenmesse-829.html#2">Narrenmesse in Schwyz</a>. Die Fastnacht ist wohl ursprünglich ein Ventil und hat als solches eine Tendenz zum Aufmüpfigen, manchmal hat sie sogar etwas Revolutionäres. Pantalone empfiehlt dazu den interessanten Artikel in der ZEIT über die <a href="http://www.zeit.de/2010/07/A-Raveaux">Geschichte des Kölner Karnevals</a>. Und natürlich wird die Fastnacht auch kanalisiert und von allen möglichen Interessenvertretern vereinnamt. Da treffen chaotische und ordnende Kräfte aufeinander. Der Karneval der Revolutionäre in Köln in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts glich wohl mehr dem Chaotenzug durch Zürich unter dem Motto <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Chaotenzug-war-lange-zuvor-geplant/story/27366701">&#8220;Reclaim the Streets&#8221;</a> als der modernen Luzerner oder sogar Basler Fasnacht. Aber Pantalone scheint, diese Auseinandersetzung zwischen Chaos und Ordnung sei in Luzern noch etwas unentschiedener als in Basel.</p>
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		<title>Missionar in seichtem Gewässer</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 15:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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		<description><![CDATA[Charles Lewinsky: Pantalone wusste schon lange, dass er einer der besten Stilisten und Pointensetzer in Venedig ist. Misstrauisch machte aber die Tatsache, dass er sich gern in sehr seichten Gewässern tummelte (Er schrieb Sitcoms: &#8220;Fascht e Familie&#8221; unter anderem) und dass er eine Schlüsselfigur in der Zürcher Unterhaltungs-Oligarchie war. Aber er schrieb auch &#8220;Melnitz&#8221;. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Charles Lewinsky: Pantalone wusste schon lange, dass er einer der besten Stilisten und Pointensetzer in Venedig ist. Misstrauisch machte aber die Tatsache, <span id="more-683"></span>dass er sich gern in sehr seichten Gewässern tummelte (Er schrieb Sitcoms: &#8220;Fascht e Familie&#8221; unter anderem) und dass er eine Schlüsselfigur in der Zürcher Unterhaltungs-Oligarchie war. Aber er schrieb auch &#8220;Melnitz&#8221;. Als er, bejubelt von Roger Köppel, einen Fortsetzungsroman für die Weltwoche zu schreiben begann, liess ihn Pantalone definitiv geistig fallen.</p>
<p>Nun ist er wieder ganz oben in Pantalones Achtung! -  Mit seinem Essay im Tages-Anzeiger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Jetzt-muessen-wir-sogar-Koeppels-triumphierende-Ironie-schlucken/story/10202730" target="_blank">(&#8220;Ein Gespenst geht um in der Schweiz. Das Gespenst heisst Eidenbenz&#8221;</a>) vom 3. Dezember verdient er sich den Silbernen Pantalone mit Meerblick. Er hat in diesem Text ein grosses Coming-out: Er schrieb diesen Fortsetzungsroman &#8220;Doppelpass&#8221; mit dem Populismusopfer Eidenbenz für die Weltwoche in missionarischer Absicht, weil er sie für das Leibblatt aller Populismusopfer hält, und den Verleger und Chefredaktor Roger Köppel für ihren Oberdemagogen. Im Tages-Anzeiger greift Lewinsky seinen Verehrer Köppel frontal an. Wir warten gespannt auf die Replik.</p>
<p>Pantalone hofft, Andreas Thiel (mit seiner mageren Weltwoche-Kolumne), Beat Schlatter (mit seinem peinlichen Auftritt für Schweizer Fleisch) und Massimo Rocchi (mit seiner Rettungskampagne für Cablecom) führen Ähnliches im Schilde.</p>
<p>Aber nun wird Pantalone schon wieder nachdenklich: Ist dieser Essay womöglich nur eine hinterhältige Werbekampagne für Lewinskys Fortsetzungsroman &#8220;Doppelpass&#8221;, der in diesen Tagen auf den Markt kommt? &#8211; 57.45 Prozent finden den Roman wegen der Weltwoche gut, und die restlichen 42.55 Prozent nun wegen dieses Essays? &#8211; Nein, wir lassen Lewinsky den silbernen Pantalone und denken diesen Gedanken nicht zu Ende.</p>
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		<title>Die Schmöker werden das Medium wechseln</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturbetrieb]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren erhielt Pantalone von seinen Kindern ein äusserst nachhaltiges Weihnachtsgeschenk, einen IPod Nano. Im ersten Jahr hörte er damit viel Musik. Er erwarb im iTunes-Store all diese alten Platten, die er früher so liebte, und die er viel zu selten hörte und nicht besass, weil Platten selten, schwer zu finden und sauteuer waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Jahren erhielt Pantalone von seinen Kindern ein äusserst nachhaltiges Weihnachtsgeschenk, einen IPod Nano. Im ersten Jahr hörte er damit viel Musik. Er erwarb im iTunes-Store all diese alten Platten, die er früher so liebte, und die er viel zu selten hörte und nicht besass, weil Platten selten, schwer zu finden und sauteuer waren. Nun hatte er das alles in dem kleinen Schmuckstück, das er stets an einem Halsband trug: Creedence Clearwater Revival, Janis Joplin, Deep Purple, Bob Dylan, Canned Heat, The Dubliners, Peter Paul and Mary oder Alan Stivell. Alles war immer verfügbar. Aber irgendwie verlor die Musik &#8211; vielleicht durch diese leichte Verfügbarkeit &#8211; das existenziell Erotische.<span id="more-675"></span></p>
<p>Im letzten November dann, entdeckte Pantalone Download-Audiobooks für den iPod. Und jetzt hat er Bilanz gezogen: er hat innerhalb eines Jahres 35 vorgelesene Bücher herunter geladen mit einer Hördauer von 250 Stunden und er hat dafür etwa 350 Euro bezahlt. Das heisst: Pantalones Medienverhalten hat sich schlagartig und grundlegend verändert. Der iPod mit den Audiobooks ist zu Pantalones meistgenutztem Medium geworden, hat Fernsehen, Radio, Printmedien und Bücher überholt. Die Ausgaben, die er dafür tätigt, sind höher als die Abonnementskosten einer Tageszeitung. Und Pantalone hat die Audiobooks ausnahmslos alle bis zum Schluss angehört. &#8211; Was macht die Audiobooks so attraktiv: Sie sind jederzeit verfügbar (Download), sie sind handlich (sozusagen Körperlos) und lassen sich in einem kleinen Schmuckstück herumtragen (iPod), sie strengen die (ach so bildschirmstrapazierten) Augen nicht an, und sie sind kostengünstig.</p>
<p>Pantalone hörte Sachbücher: Zum Beispiel 21 Stunden Bill Brysons &#8220;Eine kurze Geschichte von fast allem&#8221;. &#8211; Aber er hörte vor allem Fiktion. Klassiker: Theodor Fontanes &#8220;Effi Briest&#8221; (22 Std.), Jules Vernes &#8220;Reise zum Mittelpunkt der Erde&#8221; (7 Std.); dicke Schmöcker: Frank Schätzings &#8220;Schwarm) (12 Std.), Edward Rutherfurds &#8220;The Rebels of Ireland&#8221; (30 Std.), von Ken Follett &#8220;Die Leopardin&#8221; (17 Std.) und &#8220;Die Säulen der Erde&#8221; (14 Std.); natürlich auch Charlotte Roches &#8220;Feuchtgebiete&#8221; (6 Std., von der Autorin selbst gelesen). Die absoluten Höhepunkte waren: Adiga Aravinds &#8220;Der weisse Tiger&#8221; (7 Std.) und &#8220;Die Nacht ist aus Tinte gemacht&#8221; von und mit Herta Müller (2 Std.).</p>
<p>Geschichten hören wurde für Pantalone wieder existenziell-erotisch, wie damals, als man mit 14, 15 Jahren Bücher verschlang. Pantalone sieht &#8211; zumindest im Fiction-Bereich &#8211; eine rosige Zukunft für Audiobooks, eine rosigere als für die vieldiskutierten elektronischen Lesegeräte. Da wird viel Geld fliessen. Und es wird wahrscheinlich in wenige Taschen fliessen: Pantalone bezieht seine Audiobooks von <a href="http://www.audible.de" target="_blank">www.audible.de</a>, einem mehrsprachigen Online-Laden, in dem jedes Audiobook &#8211; egal ob 2 oder 30 Stunden lang &#8211; 9 Euro 90 kostet &#8230; wenn man ein Abonnement abschliesst, mit dem man sich verpflichtet, monatlich 1 Audiobook zu beziehen (monatlich kündbar). www.audible.de hat den Vertrieb der Audiobooks international fest im Griff, und die Plattform gehört seit ein paar Monaten Amazon. Das ist ein virtueller Laden für die ganze Welt. Da muss die Konkurrenz sich etwas einfallen lassen.</p>
<p>DAS BUCH wird darob nicht untergehen, vieles muss man genau lesen und memorieren, und es gibt schöne Bilder, und es gibt das Taktile undsoweiter &#8230; aber die Schmöker werden das Medium wechseln. Pantalone ist überzeugt, dass sich das Download-Audiobook im Fiction-Bereich erdrutschartig durchsetzen wird, wenn der Zugang noch etwas einfacher wird oder wenn sich das Publikum an das &#8220;Downloaden&#8221; gewöhnt.</p>
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		<title>Sisi-Wolle</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 00:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, Pantalones Sponsor hat ein neues Hobby, eines der eher aufwändigen Art: www.arlesheim20.ch. Da wird natürlich auch von Pantalone erwartet, dass er berichtet. Er winkte ab, weil er dachte, das Werk sei frei von jeglicher Poesie. Er wurde aber dann doch fündig, in den Fotodokumenten aus den fünfziger Jahren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/Sisi-Wolle_kl.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-669" title="Sisi-Wolle" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/Sisi-Wolle_kl.jpg" alt="Sisi-Wolle" width="500" height="271" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, Pantalones Sponsor hat ein neues Hobby, eines der eher aufwändigen Art: <a href="http://www.arlesheim20.ch" target="_blank">www.arlesheim20.ch</a>. Da wird natürlich auch von Pantalone erwartet, dass er berichtet. Er winkte ab, weil er dachte, das Werk sei frei von jeglicher Poesie. Er wurde aber dann doch fündig, in den Fotodokumenten aus den fünfziger Jahren, mit obigem Werbegedicht der Firma Schappe. Er fragt sich, was zuerst da war: Der Name der Wolle oder das Gedicht &#8230; Problem: Wie heisst der Spruch mit Sisi-laine? So oder so: Diese Art der Markenpflege und der Werbeargumentation sollte wieder einmal aufgegriffen werden, rät Pantalone.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Kleiner Krimi, grosser Krimi, Thriller</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Ps Krimi-Seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantalone widmet sich heute wieder einmal dem Fernsehkrimi. Da wäre zunächst einmal der kleine Fernsehkrimi. Er dauert 30 bis 60 Minuten. Im kleinen Krimi löst meist ein männlicher Kriminalist einen Fall. Pantalones momentane Lieblingskurzkrimiserie ist &#8220;Der letzte Zeuge&#8221;, zehn Jahr alt, mit dem Gerichtsmediziner Dr. Robert Kolmaar (Ulrich Mühe), der Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer (Gesine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/zeuge.png"><img class="alignleft size-full wp-image-663" title="zeuge" src="http://www.seiberth.ch/cgi-bin/tum/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/zeuge.png" alt="zeuge" width="183" height="129" /></a>Pantalone widmet sich heute wieder einmal dem Fernsehkrimi. Da wäre zunächst einmal der kleine Fernsehkrimi. Er dauert 30 bis 60 Minuten. Im kleinen Krimi löst meist ein männlicher Kriminalist einen Fall. Pantalones momentane Lieblingskurzkrimiserie ist &#8220;Der letzte Zeuge&#8221;, zehn Jahr alt, mit dem Gerichtsmediziner Dr. Robert Kolmaar (Ulrich Mühe), der Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer (Gesine Cukrowski) und dem Kommissar Joe Hoffer (Jörg Gudzuhn). Die Serie läuft zur Zeit auf SF1, jeweils am Dienstag um Mitternacht. Das attraktive am kleinen Krimi ist das Rätsel, das der meist männliche Kriminalist zusammen mit dem Publikum löst. Das reicht für den kleinen Krimi.<span id="more-662"></span></p>
<p>Der grosse Fernsehkrimi dauert 90 Minuten. Früher wagte das nur der Tatort, aber das Format wird immer populärer. Im grossen Krimi löst ein Kriminalist oder eine Kriminalistin mit einem Team einen Fall. Die grossen Krimis sind manchmal ganz schön langweilig. Hier reicht es nicht, dass die Kriminalistinnen zusammen mit dem Publikum ein Rätsel lösen. Der lange Krimi muss auch ein Thriller sein.</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Krimi und Thriller? Im Krimi löst die Kriminalistin in aller Ruhe ein Rätsel, sie ist nicht in Gefahr. &#8220;Miss Marple trägt keine Pistole&#8221; sagt Ken Follett. Im Thriller hingegen ist eine Person in höchster Gefahr, idealerweise die Ermittlerin, oder (in letzter Zeit sehr beliebt) die Tochter des Ermittlers. Ken Follett sagt, dass man im Thriller eine sympathische Person in höchste Gefahr bringen muss. Die Konstellation, in der sich die Hauptperson befindet, muss derart beschaffen sein, dass sie dem Autor mindestens fünfzig gefährliche Situationen ermöglicht, sagt Follett, aber der denkt immer an Bücher mit mindestens 800 Seiten. Für den grossen Fernsehkrimi dürften etwa zehn bis fünfzehn gefährliche Situationen reichen, aber mit weniger wirds dürftig. Wenn die Hauptperson &#8220;fear&#8221; (Angst) empfindet, empfindet das Publikum &#8220;anxiety&#8221; (Sorge?). Es bleibt dran, bis die Gefahr gebannt ist.</p>
<p>Die Geschlechterquote ist übrigens nicht unbedingt der Grund, weshalb wir im grossen Krimi immer öfter mit KriminalistINNEN ermitteln; es könnte sein, dass das Publikum Damen einfach sympathischer findet und ihnen mehr Mitleid spendet, wenn sie in Gefahr geraten. Als reine Rätsellöser (im kleinen Krimi) zieht das Publikum offenbar immer noch Männer vor.</p>
<p>Im Idealfall beginnen übrigens das Rätsel und die Gefahr ganz am Anfang und sie enden erst ganz am Schluss. Rätsel und Gefahr sind für den Thriller-Krimi wie Butter und Salz fürs Essen, sie garantieren, dass der Teller leer gegessen wird.</p>
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		<title>Dienerperspektive</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pantalone</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wunderbares Buch gelesen: Der weisse Tiger von Aravind Adiga. Kommt so unscheinbar daher, baut sofort eine unausweichliche Spannung auf. Erzählt aus der subjektiven Perspektive eines Dieners, lässt Pantalone mit ihm aufwachsen und in diese indische Gesellschaft hineinwachsen. Erklärt viele Phänomene dieser indischen und Pantalones Gesellschaft, zum Beispiel Demokratie, wertet aber nie. Lässt Pantalone viel Freiraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbares Buch gelesen: Der weisse Tiger von Aravind Adiga. Kommt so unscheinbar daher, baut sofort eine unausweichliche Spannung auf. Erzählt aus der subjektiven Perspektive eines Dieners, lässt Pantalone mit ihm aufwachsen und in diese indische Gesellschaft hineinwachsen. Erklärt viele Phänomene dieser indischen und Pantalones Gesellschaft, zum Beispiel Demokratie, wertet aber nie. Lässt Pantalone viel Freiraum und lässt ihn selbst urteilen. Pantalone wird mit ihm zum Mörder und zum Aufsteiger, zum Unternehmer. Und am Schluss versteht Pantalone vieles besser, was er in Indien sah und merkwürdig fand.</p>
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